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Paracetamol: So lassen sich Leberschäden verhindern

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Paracetamol: So lassen sich Leberschäden verhindern
 


Durch Paracetamol hervorgerufene Leberschäden lassen sich verhindern, wenn man ein bestimmtes Leberprotein ausschaltet. Diese Hypothese stellen Forscher von der University of Southern California im «Journal of Biological Chemistry» auf.

Wie das Team um Professor Dr. Neil Kaplowitz berichtet, handelt es sich um das mitochondriale Leberprotein Sab (SH3-domain binding protein 5). Bei Versuchen mit Mäusen war es ihnen gelungen, dessen Expression zu verhindern. Infolgedessen wurden durch eine Überdosis Paracetamol verursachte Leberschäden verhindert. Die Forscher gehen davon aus, dass Sab an das Enzym JNK (c-Jun N-terminal kinase) bindet und damit für dessen verlängerte Aktivierung sorgt. Wenn JNK für einen langen Zeitraum aktiviert ist, führt das zum Zelltod. Bereits 2008 hatten die Wissenschaftler herausgefunden, dass dies der eigentliche Pathomechanismus für den Organschaden ist und nicht toxische Paracetamol-Metabolite. Kaplowitz rät, nun einen Arzneistoff zu entwickeln, der die Interaktion zwischen Sab und JNK blockiert. (ss)

doi: 10.1074/jbc.M111.276089

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09.09.2011 l PZ
Foto: Fotolia/Kaulitzki
 

 

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