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Novartis punktet mit neuen Medikamenten













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Novartis punktet mit neuen Medikamenten
 


Gestiegene Nachfrage nach neuen Produkten hat die Geschäfte beim schweizerischen Pharmakonzern Novartis 2010 kräftig brummen lassen. Der Reingewinn erhöhte sich um 18 Prozent auf knapp 10 Milliarden US-Dollar (7,3 Milliarden Euro), wie das Unternehmen in Basel mitteilte. Das operative Ergebnis kletterte um 15 Prozent auf 11,5 Milliarden Dollar, der Umsatz erhöhte sich um 14 Prozent auf 50,6 Milliarden Dollar. Für das Geschäftsjahr 2010 kündigte das Unternehmen die 14. Dividendenerhöhung in Folge an. Im laufenden Jahr stellt sich Novartis wegen Patentabläufen und Belastungen für Gesundheitsreformen aber auf ein schwächeres Wachstum ein.

Novartis habe 2010 hervorragende Ergebnisse erzielt, wobei alle Sparten zum Wachstum über dem Marktdurchschnitt beigetragen hätten, sagte der seit einem Jahr amtierende Konzernchef Joseph Jimenez. In der Pharma-Sparte, dem größten Standbein, wurde mit jüngst eingeführten Produkten ein Umsatz von 10,4 Milliarden Dollar oder 21 Prozent des Konzern-Umsatzes erwirtschaftet. 2011 soll hier der Erlös im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich steigen und damit weniger stark als im Vorjahr.

Im vierten Quartal hatten Einmalaufwendungen das operative Ergebnis belastet. Die Nicht-Pharma-Divisionen entwickelten sich in diesen drei Monaten unterschiedlich. Novartis will mit der milliardenschweren Komplettübernahme des Augenmittelspezialisten Alcon, die im ersten Halbjahr abgeschlossen sein soll, und dem angestrebten Wachstum in den Schwellenländern für die Zeit nach den Patentabläufen gerüstet sein. Die ab 2011 einsetzenden Patentabläufe will der Konzern mit neuen Produkten wie dem Multiple-Sklerose-Mittel Fingolimod, dem ein Spitzenumsatz von mehr als 2 Milliarden Dollar zutraut wird, kompensieren. Denn in Europa läuft der Patentschutz für das umsatzstärkste Medikament, das Blutdruckmittel Diovan®, 2011 ab, in den USA 2012 und in Japan 2013.

28.01.2011 l dpa
Foto: Novartis
 

 

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