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Vardenafil: Potenzmittel erstmals als Schmelztablette












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Vardenafil: Potenzmittel erstmals als Schmelztablette
 


Der Pharmakonzern Bayer bringt zum 1. Februar das Potenzmittel Vardenafil (Levitra®) als Schmelztablette auf den Markt. Die neue Formulierung ist in der Stärke 10 Milligramm in einer scheckkartenartigen Verpackung mit vier oder acht Tabletten erhältlich. Die Schmelztablette löst sich auf der Zunge innerhalb weniger Sekunden auf. Direktes Trinken nach der Einnahme ist nicht notwendig und verringert die Bioverfügbarkeit. Durch die neue Formulierung des Phosphodiesterase-5-Hemmers werden mit 10 Milligramm Wirkstoff vergleichbare Blutspiegel erzielt wie mit der oralen Filmtablette in der 20-Milligramm-Stärke. Die Wirkung tritt wie bei der Filmtablette etwa eine Stunde nach Einnahme ein und hält sechs bis acht Stunden. Die Tablette schmeckt laut Bayer leicht süßlich nach Minze.

An den Zulassungsstudien POTENT I und II nahmen 701 Probanden teil, von denen die Hälfte älter als 65 Jahre war. 352 Teilnehmer erhielten Verum, 334 Placebo. Als leichte bis mäßige Nebenwirkungen traten Kopfschmerzen, Hitzegefühl, Nasenverstopfung, Schwindel und Dyspepsie auf. Die unerwünschten Wirkungen traten gleichermaßen bei jüngeren und älteren Probanden auf sowie bei Patienten mit und ohne Grunderkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes. Wie bei allen anderen Potenzmitteln gilt auch für die Schmelztablette, dass eine erektile Dysfunktion vor einer Behandlung von einem Urologen und möglicherweise Kardiologen abgeklärt werden sollte. (db)

26.01.2011 l PZ
Foto: Bayer Vital
 

 

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