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Krankenkassen könnten schwarze Null erreichen

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Krankenkassen könnten schwarze Null erreichen
 


Die Krankenkassen steuern 2011 trotz steigender Ausgaben auf eine schwarze Null zu. Dies geht aus einer Mitteilung des Schätzerkreises von Bund und Krankenkassen in Bonn hervor. Danach kann der Gesundheitsfonds als Beitragssammel- und Verteilstelle in diesem Jahr mit Einnahmen von 181,6 Milliarden Euro rechnen, das sind rund 500 Millionen Euro mehr als bislang erwartet. Mit den Mehreinnahmen wird die eiserne Reserve des Fonds aufgestockt.

An die Krankenkassen weiterleiten wird der Fonds von seinen Einnahmen voraussichtlich 178,9 Milliarden Euro. Bei diesen zeichnen sich der Schätzung zufolge Ausgaben von 178,7 Milliarden Euro ab, was unterm Strich also auf einen kleinen Überschuss hindeutet. Der Grund dafür liegt in der Konjunkturerholung und der Erhöhung des allgemeinen Beitragssatzes um 0,6 Punkte auf 15,5 Prozent zu Jahresbeginn.

Auch für das vergangene Jahr korrigierten die Experten des Bundesgesundheitsministeriums, des Bundesversicherungsamtes und des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung ihre Zahlen nach oben. Danach fielen die Einnahmen des Gesundheitsfonds mit 173,9 Milliarden Euro um etwa 300 Millionen Euro besser aus als bisher angenommen. An die Kassen weitergeleitet wurden 170,3 Milliarden Euro. Dies reichte nicht aus, um deren Ausgaben von zusammen 172,1 Milliarden Euro zu decken. Um nicht in die roten Zahlen zu rutschen, mussten einige Kassen daher Zusatzbeiträge erheben.

Aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds sollen von 2012 bis 2014 der mit der jüngsten Gesundheitsreform beschlossene Sozialausgleich für Bedürftige und die Zusatzbeiträge für Hartz-IV-Empfänger bezahlt werden.

25.01.2011 l dpa
Foto: Fotolia/Feng Yu
 

 

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