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Alkohol und Zigaretten lassen Männer früher sterben













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Alkohol und Zigaretten lassen Männer früher sterben
 


Rauchen und Alkoholkonsum tragen entscheidend zur erhöhten Sterblichkeit von Männern bei. Dies geht aus einer Auswertung schottischer Wissenschaftler hervor, die Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für 30 europäische Länder analysierten, darunter auch Deutschland. In allen untersuchten Ländern hatten die Männer eine höhere Sterblichkeit als die Frauen. 40 bis 60 Prozent davon seien auf Rauchen zurückzuführen, schreiben die Forscher. Die Studie von der Einheit für Soziale und Öffentliche Gesundheitswissenschaften in Glasgow erscheint im Fachjournal «Tobacco Control».

In Deutschland ging die Hälfte des Sterblichkeitsunterschieds zwischen Männern und Frauen auf Zigaretten zurück, etwa ein Fünftel auf Alkohol. Als Todesursache im Zusammenhang mit Rauchen gelten Krebs in den Atemwegsorganen sowie bestimmte Herz-, Gefäß- und Lungenerkrankungen. Zu den Alkoholfolgen zählen unter anderem Lebererkrankungen sowie ein Krebs der Speiseröhre.

Die Autoren folgern, dass veränderte Gewohnheiten in Bezug auf das Rauchen langfristig zu einem geringeren Unterschied in der Lebenserwartung führen werden. Die Autoren geben zu bedenken, dass in der Studie Ungenauigkeiten aufgetreten sein könnten, beispielsweise bei Krankheiten, die sowohl durch Rauchen als auch durch Alkohol verursacht werden. Die WHO-Daten stammen aus den Jahren 2003 bis 2006, mit einem Schwerpunkt auf 2005.

doi: 10.1136/tc.2010.037929

18.01.2011 l PZ/dpa
Foto: Fotolia/Sytnykov
 

 

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