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FDA begrenzt Paracetamol-Dosis

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FDA begrenzt Paracetamol-Dosis
 


In den USA dürfen verschreibungspflichtige Kombipräparate künftig maximal 325 mg Paracetamol pro Dosiseinheit enthalten. Das hat die Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) entschieden. Der Grund dafür ist die Lebertoxizität von Paracetamol, auf die ab sofort in einem separaten Kasten in der Packungsbeilage hingewiesen werden muss. Außerdem sind die Hersteller verpflichtet, einen Warnhinweis auf mögliche allergische Reaktionen in die Packungsbeilage aufzunehmen. Für nicht verschreibungspflichtige Paracetamol-Präparate gelten diese Auflagen zunächst nicht.

Die FDA hofft so verhindern zu können, dass Patienten Paracetamol versehentlich überdosieren, wenn sie mehrere Präparate kombinieren, die den Wirkstoff enthalten. Laut einer Studie aus dem Jahr 2005 war zwischen 1998 und 2003 eine Paracetamol-Intoxikation der häufigste Grund für ein Leberversagen in den USA. In fast der Hälfte der Fälle (48 Prozent) war die Paracetamol-Überdosierung dabei unbeabsichtigt. (am)

17.01.2011 l PZ
Foto: Fotolia/Devulderj
 

 

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