Die Zeitschrift der deutschen Apotheker

 

Pharmazeutische Zeitung

 

PTA-Forum

 

PZ-Akademie

 

DAC/NRF

 

Drogen: Was steckt in «Lava Red»?

NACHRICHTEN

 
Drogen: Was steckt in «Lava Red»?
 


Das niedersächsische Gesundheitsministerium will wissen, was in der neuen Kräuterdroge «Lava Red» enthalten ist. Sie lasse die Inhaltsstoffe in einem Labor analysieren, sagte die Ministerin Aygül Özkan (CDU) der Nachrichtenagentur dpa in Hannover. Mitte der Woche erwarte sie das Ergebnis. Erst dann könne entschieden werden, ob die Stoffe gesundheitsschädigend seien und verboten werden könnten, sagte Özkan. Dabei müsse ein bundesweit einheitliches Vorgehen angestrebt werden. Polizei, Ärzte und Psychologen warnen vor «Lava Red». Jugendliche rauchen die als Raumduftmischung angebotenen Kräuter, die mit künstlichem Cannabis besprüht werden. Das Mittel ist legal, aber hoch gefährlich. Nach Angaben von Professor Dr. Christoph Möller vom Kinderkrankenhaus auf der Bult in Hannover können unter anderem schwere Kreislaufstörungen die Folge sein.

Lesen Sie dazu auch
BKA: Schwere Schäden durch Kräuterdrogen

14.12.2010 l PZ/dpa
Foto: Fotolia/Davies
 

 

Das könnte Sie auch interessieren

 

 

Weitere Nachrichten

 


IQWiG: Zwei Präparate fallen durch

Weder das Antidepressivum Vortioxetin (Brintellix®) noch die antidiabetisch wirksame Kombination aus Insulin degludec plus...



Doppelschlag gegen Hautkrebs

Der Ausschuss für Humanarzneimittel der europäischen Arzneimittelbehörde EMA empfiehlt die EU-Zulassung für die Kombination aus Dabrafenib...



Essstörungen: Mehr Jugendliche betroffen

Magersucht, Bulimie oder Esssucht: Die Krankenkasse Barmer GEK zählt in Berlin und Brandenburg deutlich mehr Jugendliche mit Essstörungen...



Passivrauchen erhöht Risiko für Schlaganfall

Eine neue US-amerikanische Studie belegt, dass auch Menschen, die passiv Zigarettenrauch ausgesetzt sind, ein höheres Risiko haben, einen...

 
 

Griechenland: Kassenärzte lassen sich bar bezahlen
Aus Protest gegen große Schulden des griechischen Trägers für Gesundheitsleistungen (EOPYY) sind die griechischen Kassenärzte heute in...

Mehr Infektionen durch mangelnde Hygiene in Schlachthöfen
Geflügelfleisch ist häufig mit krankmachenden Keimen belastet: Die Zahl der von einem bestimmten Keim verursachten Darmerkrankungen ist...

MRT: Gadolinium-Rückstände im Gehirn
Die wiederholte Verwendung von Gadolinium-haltigen Kontrastmitteln (zum Beispiel Gadobutrol, Gadopentetat dimeglumin) in der...

Ebola: Neuer Impfstoff wirkt
Ein neuer Impfstoff könnte das Ende der Ebola-Epidemie in Westafrika einleiten: In einer großen Studie in Guinea schützte das Mittel...

Kalorien: Kein Fast Food ist auch keine Lösung
Wer essen geht, nimmt mehr Kalorien zu sich als derjenige, der sich zu Hause etwas kocht. Dabei spielt es keine Rolle, ob das besuchte...

MERS-Virus: Impfstoffe in Vorbereitung
Zwei Impfstoffkandidaten gegen das MERS-Coronavirus (MERS-CoV) stehen kurz vor dem Einstig in die klinische Prüfung. Das berichten ein Team...

Griechenlandreisen: DAK empfiehlt Zusatzversicherung
Bei Urlaubsreisen nach Griechenland empfiehlt die Krankenkasse DAK-Gesundheit ausdrücklich, eine private Reisekrankenversicherung...

Schlichtungsstelle für Arztfehler: Über 4000 Fälle pro Jahr
Die Schlichtungsstelle in Hannover für Fragen der Haftung von Ärzten bei Behandlungsfehlern prüft jährlich mehr als 4000 Fälle. Die...

Crystal: Grundstoff-Handel soll stärker überwacht werden
Bayern und Sachsen wollen gemeinsam gegen die synthetische Droge Crystal vorgehen und eine europaweit schärfere Überwachung bei den legal...

Forscher: Tigermücke überwintert schon in Deutschland
Die als Krankheitsüberträger gefürchtete Asiatische Tigermücke könnte hierzulande heimisch werden: Sie überwintert nach Beobachtung von...

Psyche: Atomkatastrophen belasten Betroffene schwer
Atomkatastrophen wie in Tschernobyl oder Fukushima haben einer Studie zufolge für die Opfer gravierende, oft übersehene psychische Folgen....

Insektenstiche: An allergische Reaktionen denken
Die Gefahr schwerer allergischer Reaktionen auf Stiche von Wespen oder Bienen sollte nach dem Rat von Medizinern nicht unterschätzt werden....

WHO: Glyphosat wahrscheinlich krebserregend
Das weit verbreitete Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat ist nach Einschätzung der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC)...

Antikorruptionsgesetz: ABDA lobt Klarstellung zu Rabatten
Die Apotheker begrüßen den gestern vorgelegten Kabinettsentwurf für das geplante Gesetz gegen Korruption im Gesundheitswesen grundsätzlich....

Noch mehr Meldungen...