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Verhütungspille mit flexiblem Einnahmeschema













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Verhütungspille mit flexiblem Einnahmeschema
 


Der deutsche Pharmakonzern Bayern hat in der EU die Zulassung für ein Kontrazeptivum mit neuem Einnahmeschema beantragt. Danach soll es möglich sein, den Zeitpunkt seiner Regelblutung selbst zu bestimmen. Das neue Präparat mit den Hormonen Ethinylestradiol und Drospirenon muss zunächst mindestens 24 Tage einmal täglich eingenommen werden, um Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft zu erreichen. Danach kann die Anwenderin selbst bestimmen, wann sie eine viertägige Pillenpause einlegt. Gedacht ist, dass die Anwenderin nach ihrem Körpergefühl geht und die Pause einlegt, wenn eine Zwischenblutung auftritt, erklärte eine Bayer-Pressesprecherin der Pharmazeutischen Zeitung auf Nachfrage. Nach der viertägigen Pause muss das Verhütungsmittel wieder mindestens 24 Tage eingenommen werden. Die maximale durchgängige Einnahmedauer und damit blutungsfreie Zeit beträgt 120 Tage.

Starre Schemen wie Langzyklen (wie drei Monate ohne Pillenpause) gingen häufig mit Zwischenblutungen einher, was die Akzeptanz beeinträchtigen würde, so die Pressesprecherin. Das neue Präparat, identisch mit der Zusammensetzung des Kontrazeptivum Yaz®, soll dem natürlichen Zyklus der Anwenderin näher kommen. Zur Unterstützung ist eine intelligente Dosierhilfe in der Entwicklung. Bayer hofft, das Präparat in der ersten Hälfte 2012 auf den Markt bringen zu können. (db)

10.12.2010 l PZ
Foto: Fotolia/Chabraszwewski (Symbolbild)
 

 

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