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Regierung: Milliarden für Gesundheitsforschung













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Regierung: Milliarden für Gesundheitsforschung
 


Das Kabinett hat für die medizinische Forschung in Deutschland milliardenschwere Fördermaßnahmen beschlossen. Im «Rahmenprogramm Gesundheitsforschung» ist festgelegt, welche medizinische Forschung an Hochschulen, Universitätskliniken, in der Wirtschaft und in anderen Forschungsinstituten besonders gefördert werden soll. «Wir verfolgen dabei die Strategie, die besten Wissenschaftler zusammenzuführen und so die rasche Übertragung des Wissens vom Labor in die Praxis zu fördern», sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan laut Pressemitteilung. «Im Mittelpunkt stehen dabei diejenigen Krankheiten, die die meisten Menschen betreffen, die so genannten Volkskrankheiten.» Dazu sollen sechs neue Zentren gegründet werden, an denen Wissenschaftler von Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen zusammenarbeiten sollen, von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Anwendung. Damit soll der Transfer vom Laborplatz ans Patientenbett beschleunigt werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung will dafür im Jahr mehr als 1 Milliarde Euro zur Verfügung stellen. Insgesamt sollen bis 2014 sogar 5,5 Milliarden Euro in die Zentren fließen.

Das Deutsche Zentrum für neurogenerative Erkrankungen sowie das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung sind bereits in Betrieb. Die vier weiteren Zentren für die Gebiete Infektion, Lungenerkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs sollen im kommenden Jahr gegründet werden. Besondere Schwerpunkte setzen unter anderem die individualisierte Medizin, die Präventions- und Ernährungsforschung und die Versorgungsforschung. (db)

09.12.2010 l PZ
Foto: Fotolia/Lander
 

 

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