Govi-Verlag
Mylan dura

NEUE ARZNEISTOFFE

07 Antiallergika


Fexofenadin Telfast® (Hoechst Marion Roussel)

 

 

Fexofenadin kann als Weiterentwicklung des Terfenadins (Teldane(R)) bezeichnet werden. Es handelt sich um den wirksamen Metaboliten des Terfenadins. Fexofenadin wird nicht weiter verstoffwechselt. Darin liegt der Vorteil gegenüber Terfenadin, das über das Cytochrom P 450 3A4 metabolisiert wird, das allerdings auch von Nahrungsmitteln und anderen Arzneistoffen in Anspruch genommen wird. Alle von Terfenadin bekannten Interaktionen mit Makroliden, Triazolen sowie verschiedenen Obstarten (zum Beispiel Grapefruit) lassen sich darauf zurückführen und für die beobachtete QT-Strecken-Verlängerung verantwortlich machen. Diese Nebenwirkung sollte bei Fexofenadin nicht auftreten. Neben einem schnellen Wirkungseintritt zeigt Fexofenadin nach Einmalgabe von 120 bis 180 mg eine 24 Stundenwirkung. Bei dieser Dosierung wird keine Sedierung beobachtet. Von einigen Experten wird Fexofenadin als Vertreter der dritten Generation der H1-Antihistaminika definiert.


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