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Probleme mit den Tagen: Individuelle Lösungen sind gefragt

TITEL

 
Probleme mit den Tagen

Individuelle Lösungen sind gefragt

Von Annette Immel-Sehr

 

Auch heute werden sie oft genug als Zipperlein oder Zicken-Theater abgetan: Schmerzen, Migräne und Stimmungseinbrüche vor oder zu Beginn der Regelblutung. Diese Gesundheitsprobleme werden von vielen (Männern) immer noch unterschätzt. Dabei können sie ernste Ursachen haben und die Frau erheblich beeinträchtigen.

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Der Menstruationszyklus wird durch ein komplexes hormonelles System mit wechselnder positiver und negativer Rückkopplung geregelt. Im Detail ist der sich regelmäßig wiederholende Ablauf auch heute noch nicht verstanden. Dass er in erheblichem Maß durch zentralnervöse Funktionen gelenkt wird, zeigt sich in der Beeinflussbarkeit durch psychische Faktoren. Die Natur steuert mit dem Menstruationszyklus nichts Geringeres als die Fruchtbarkeit. Wie immer bei hochkomplexen Abläufen kann es an vielen Stellen des Regelkreises zu Störungen kommen. Die Folgen können Menstruationsprobleme, Prämenstruelles Syndrom (PMS), Dysmenorrhö oder Migräne sein. Ganz verschiedene Ursachen können hier zugrunde liegen. In der Konsequenz sind auch die erforderlichen therapeutischen Maßnahmen individuell sehr unterschiedlich.

 

Repetitorium der Physiologie

 

Zum Verständnis der Erkrankungen werden kurz noch einmal die physiologischen Abläufe während des Menstruationszyklus in Erinnerung gebracht (1, 2). Für die im Folgenden beschriebenen Störungen ist vor allem die zweite Phase des Menstruationszyklus, die Gelbkörperphase (Lutealphase), von Bedeutung.

 

Am monatlichen Zyklus der geschlechtsreifen Frau, der normalerweise im Alter von 10 bis 14 Jahren beginnt (Menarche) und zwischen dem 48. und 55. Lebensjahr endet (Menopause), sind der Hypothalamus, die Hypophyse, die Eierstöcke und die Gebärmutter beteiligt (Grafik). Das aus dem Hypothalamus pulsatil freigesetzte Gonadotropin-Releasing-Hormon (GnRH) bewirkt die Ausschüttung der beiden Gonadotropine aus der Hypophyse: Follikel-stimulierendes Hormon (FSH) und Lutropin (LH). Unter Einwirkung von FSH reift eine Kohorte von Follikeln heran, von denen in der Regel ein Ei zur Befruchtung zur Verfügung gestellt wird. Die Follikel bilden mit zunehmendem Reifegrad Estrogene, die im Sinne einer negativen Rückkopplung die FSH-Sekretion unterdrücken. Zur Zyklusmitte hin setzt der dominierende Follikel, der die Eizelle zur Verfügung stellen wird, hohe Estrogenmengen frei. Es kommt zu einer positiven Rückkopplung, wodurch die LH-, FSH- und GnRH-Ausschüttungen schnell ansteigen und der Eisprung ausgelöst wird.




Wechselspiel zwischen Hormonausschüttung und Auf- und Abbau der Gebärmutterschleimhaut im weiblichen Zyklus



Nach der Ovulation wandelt sich der Follikel im Eierstock in den Gelbkörper um. Dieser produziert Progesteron (Gelbkörperhormon) und in geringen Mengen Estrogene. Nun ist die Rückkopplung wieder negativ, das heißt die LH- und FSH-Spiegel fallen wieder auf den Basalwert. Die Hormone bewirken, dass sich die Gebärmutterschleimhaut weiter verdickt, die Blutgefäße sich verästeln und Nährstoffe in die Gebärmutterhöhle abgesondert werden. Am siebten Tag nach dem Eisprung ist die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle vorbereitet. Kommt es nicht dazu, löst sich der Gelbkörper etwa am zehnten Tag aufgrund der anhaltenden Hemmung der Gonadotropinausschüttung auf.


Wenn der Gelbkörper schwächelt

Unter einer Corpus-luteum-Insuffizienz versteht man eine verkürzte Gelbkörperphase mit erniedrigter Progesteronkonzentration. Ursache kann ein latent oder manifest erhöhter Prolaktinspiegel sein. Dieser steigert im Sinne eines positiven Feedbacks die Ausschüttung von Dopamin, das seinerseits die GnRH-, Prolaktin-, FSH- und LH-Freisetzung hemmt. Letztlich entgleist die hormonelle Regulation des Zyklus. Gelbkörperschwäche ist eine häufige funktionelle Ursache weiblicher Sterilität und kann sich in Regeltempoanomalien äußern. Auch ein Zusammenhang mit PMS und Mastodynie wird diskutiert.


Der Abfall des Progesteronspiegels am Zyklusende löst eine gesteigerte Bildung von Prostaglandinen und Endothelin aus, die zu einem spastischen Verschluss der Spiralarterien in der Gebärmutterschleimhaut führen. Es kommt zur akuten Ischämie und das Gewebe geht zugrunde. Mit der Menstruation werden die geschädigte Schleimhaut zusammen mit Blut und Schleim ausgeschwemmt. Die Ausschüttung von GnRH, FSH und LH ist nicht mehr unterdrückt: Ein neuer Zyklus beginnt.

 

Definitionsgemäß gilt der Tag, an dem die Menstruationsblutung einsetzt, als erster Tag des neuen Zyklus. Die Phase zwischen Eisprung und Beginn der Menstruation (Lutealphase) dauert in der Regel genau 14 Tage, die erste Phase des Zyklus (Follikelphase) ist hingegen individuell sehr verschieden. Eine normale Menstruation ist keine Krankheit und beeinträchtigt eine gesunde Frau nicht. Bei jeder Blutung verliert sie etwa 60 bis 70 ml Blut.

 

Zyklus aus dem Takt

 

Als Menstruationsstörungen bezeichnet man alle Abweichungen von einer normalen regelmäßigen Menstruationsblutung (Tabelle 1). Dabei wird grundsätzlich zwischen Abweichungen des Rhythmus und der Blutungsmenge unterschieden.


Tabelle 1: Formen der Zyklusanomalie (nach 2)

Art der Zyklusstörung Charakteristika 
Rhythmusanomalien:

Polymenorrhö

Oligomenorrhö 


Intervall zwischen zwei Regelblutungen < 23 Tage

Intervall zwischen zwei Regelblutungen > 35 Tage 
Typusanomalien:

Hypomenorrhö

Hypermenorrhö

Menorrhagie 


zu schwache oder zu kurze Blutung

abnorm starke Regelblutung

Blutungsdauer zwischen 8 und 13 Tagen 
Metrorrhagie außerhalb des Zyklus auftretende Blutung 
Amenorrhö:

primäre Amenorrhö

sekundäre Amenorrhö 
fehlende Regelblutung

fehlende Menarche nach dem vollendeten 18. Lebensjahr

Ausbleiben der Regelblutung mehr als 90 Tage ohne Gravidität 

Wenn die Intervalle zwischen den Blutungen zu lang oder zu kurz sind, spricht man von Regeltempostörungen oder Rhythmusanomalien. Auch sehr unregelmäßige Zyklen werden darunter gefasst. Abweichungen bei der Blutungsstärke beschreibt man als Regeltypusstörungen (Typusanomalien). Amenorrhö ist der Fachbegriff für das Ausbleiben der Regel. Eine Metrorrhagie (mehrtägige Blutungen zusätzlich zur normalen Menstruation) ist von leichten Schmierblutungen kurz nach der Ovulation zu unterscheiden. Alle Zwischen- oder Schmierblutungen, die mehr als zwei Tage dauern, sollten grundsätzlich vom Gynäkologen abgeklärt werden.

 

Die zahlreichen Formen von Menstruationsstörungen gehen auf vielfältige Ursachen zurück, zum Beispiel Erkrankungen der Geschlechtsorgane (wie Funktionsstörungen, hormonelle Störungen, Corpus-luteum-Insuffizienz, Myom, Polypen oder Tumore), Endometriose, Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes mellitus oder Leber- und Nierenerkrankungen. Auch psychische Faktoren spielen eine erhebliche Rolle. So können Stress, Partnerschaftskonflikte oder unerfüllter Kinderwunsch das Zyklusgeschehen beeinflussen. Nicht zuletzt wirken sich auch Leistungssport, Untergewicht, Adipositas und Klima-Umstellungen auf den Rhythmus aus. In jedem Fall muss ein Gynäkologe die Ursache abklären.


Tabelle 2: Therapie von Zyklusstörungen mit synthetischen Arzneistoffen (nach 3)

Erkrankung Arzneitherapie 
Menorrhagie/Hypermenorrhö Tranexamsäure 3 x 1-1,5 g/Tag über 2 bis 3 Tage zum Zeitpunkt der heftigsten Blutungen, mindert Blutung um etwa 50 Prozent

Naproxen (2 x 500 mg), Diclofenac (3 x 50 mg) oder Ibuprofen (4 x 400 mg): reduziert Blutung um
30 Prozent und mildert Schmerzen

orale Kombinationskontrazeptiva: mindern Blutungen um 40 bis 50 Prozent, mildern Schmerzen

hormonfreisetzendes Intrauterinpessar verringert Blutungen um mehr als 90 Prozent, lindert Schmerzen 
Metrorrhagie Tranexamsäure (wie oben)

orale Kontrazeptiva

Gestagene über 20 Tage 

Die Therapie einer Zyklusanomalie sollte nach Möglichkeit ursächlich erfolgen. Häufig sind operative Eingriffe nötig, zum Beispiel die Entfernung von Myomen oder Polypen. Pharmakotherapeutische Ansätze zur Linderung der Beschwerden zeigt Tabelle 2.

 

Beschwerdepaket vor den Tagen

 

Nach heutigem Verständnis handelt es sich beim Prämenstruellen Syndrom (PMS) um ein komplexes Syndrom physischer und psychischer Beschwerden, die in der Gelbkörperphase auftreten und zu Beginn oder während der Menstruation wieder verschwinden. Nach WHO-Kriterien ist die Diagnose nur über die Anamnese zu stellen. Sie gilt als gesichert, wenn andere Erkrankungen als Ursachen ausgeschlossen wurden, die Beschwerden in zwei aufeinanderfolgenden Zyklen auftreten, sich zur Periode hin verstärken und es im selben Zyklus ein beschwerdefreies Intervall von mindestens einer Woche Dauer in der ersten Zyklushälfte gibt.

 

Die Prävalenz des PMS scheint hoch zu sein. Allerdings variieren die Angaben zwischen 12 und 90 Prozent. Wahrscheinlich sind 30 bis 40 Prozent aller fertilen Frauen betroffen, wobei die Beschwerden bei etwa fünf Prozent so stark sind, dass sie zur Arbeitsunfähigkeit führen (4). Meist ist die Symptomatik zwischen dem 30. und 45. Lebensjahr am stärksten.

 

Der Symptomkatalog beim PMS ist außerordentlich lang, man rechnet etwa 150 Symptome dazu. Dennoch lassen sich einige typische und häufige Krankheitsbilder beschreiben. Bei manchen Frauen dominieren Ödemneigung, Gewichtszunahme, Völlegefühl und Mastodynie. Bei anderen stehen Stimmungsveränderungen im Vordergrund. Dabei können Anspannung, Unruhe und Angst oder Depression und Schlaflosigkeit dominieren. Viele Frauen (und deren Angehörige) klagen eher über Gereiztheit, andere leiden vor allem an Kopfschmerzen und Erschöpfung. Häufig unterscheidet man vier PMS-Typen (Tabelle 3).


Tabelle 3: Klassifizierung der PMS-Symptome aufgrund der Hauptsymptome

Klassifikation Dominierende Symptome 
PMS-A (Anxiety) Angst, Reizbarkeit, Nervosität 
PMS-H (Hydratation) Gewichtszunahme, Brustschwellung, Ödembildung 
PMS-C (Craving) Kohlenhydratheißhunger, Appetitsteigerung, Müdigkeit, Migräne 
PMS-D (Depression) Depression, Lethargie, Schlaflosigkeit 

Eine Sonderform ist das prämenstruelle dysphorische Syndrom (PMDS), bei dem schwere emotionale Probleme im Vordergrund stehen. Die Zahl der betroffenen Frauen wird auf drei bis fünf Prozent geschätzt (4).

 

So verschieden wie das Beschwerdebild ist auch der Verlauf. Bei manchen Frauen beginnen die Symptome zur Zeit des Eisprungs und steigern sich bis zum Einsetzen der Menstruation. Im schlimmsten Fall halten sie bis zum Ende der Menses an. Bei anderen zeigen sich die Beschwerden erst gegen Ende der Lutealphase. Es gibt auch den biphasischen Verlauf: begrenzt auf die Zeit des Eisprungs und dann wieder am Ende der Lutealphase (5).

 

Angesichts der Heterogenität des Krankheitsbilds wundert es nicht, dass die Ätiologie des PMS bis heute nicht geklärt ist. In jedem Fall muss man wohl von diversen Ursachen ausgehen, die individuell unterschiedlich zum Tragen kommen. Als hormonelle Ursachen werden eine Estrogen-Gestagen-Imbalance in der Lutealphase diskutiert, eine Hyperprolaktinämie und Störungen im Renin-Angiotensin-Aldosteron-System. Auch Neurotransmitter, vor allem Serotonin, scheinen eine wichtige Rolle zu spielen. In mehreren Studien wurden bei Patientinnen verminderte Serotoninspiegel gefunden. Diskutiert werden zudem Störungen im Metabolismus von Dopamin und endogenen Opioiden. Auch nutritive Faktoren wie ein Mangel an Calcium, Magnesium oder essenziellen Fettsäuren scheinen im Einzelfall mitzuspielen. Eine weitere Hypothese geht von einer Störung des Prostaglandinstoffwechsels aus (4, 6, 7, 8).

 

Je nach Beschwerdebild und vermuteter Ursache kann aus einem breiten Spektrum an Therapieoptionen ausgewählt werden. Doch zunächst muss der Arzt klären, ob nicht eine Depression, Brustdrüsenerkrankung, Hypothyreose oder eine Ödeme verursachende Erkrankung hinter dem PMS steckt.

 

Pflanzlich gegen PMS

 

Verschiedene Phytopharmaka sind in der Behandlung des PMS gut etabliert (Tabelle 4). Sie sollten einige Monate lang angewendet werden, um die optimale Wirkung zu erzielen.


Tabelle 4: Wichtige Arzneidrogen bei Menstruationsstörungen und PMS (modifiziert nach 9)

Droge Beschriebene Wirkungen Indikation 
Mönchspeffer/Keuschlammfrüchte
(Vitex agnus castus) 
dopaminerge und schwach Corpus-luteum-ähnliche Wirkung PMS, Dysmenorrhö, Mastodynie, Menorrhagie, Metrorrhagie, Amenorrhö 
Rhizom der Nordamerikanischen Traubensilberkerze
(Cimicifuga racemosa) 
hormonmimetisch, schwach estrogen, psychomimetisch neurovegetative Beschwerden beim PMS 
Rhapontik-, Mönchsrhabarberwurzel
(Rheum rhaponticum) 
schwach estrogene Wirkung Oligomenorrhö, Amenorrhö 
Wolfstrappkraut
(Lycopodus virginicus) 
antigonadotrope Wirkung Mastodynie 
Gänsefingerkraut
(Potentilla anserina) 
adstringierend, blutstillend, uterustonussteigernd Dysmenorrhö 
Hirtentäschelkraut
(Capsella bursae pastoris) 
blutstillend, uteruskontraktionsteigernd Menorrhagie, Metrorrhagie 

Keuschlamm, auch Mönchspfeffer (Vitex agnus castus) genannt, ist eine im Mittelmeergebiet und Asien beheimatete Pflanze aus der Familie der Eisenkrautgewächse. Zur therapeutischen Anwendung kommen die pfefferkorngroßen Früchte. Die Kommission E des ehemaligen Bundesgesundheitsamts hat den Extrakt positiv monografiert für das Indikationsspektrum PMS, Regeltempoanomalien und Mastodynie. Für Mönchspfefferextrakt ist eine dopaminerge (durch Haloperidol antagonisierbare), prolaktinsenkende Wirkung nachgewiesen. Infolge der Prolaktinreduktion sinken überhöhte Dopaminspiegel ab. Dessen Hemmeffekt auf die Sekretion von GnRH schwindet und die FSH- und LH-Freisetzung normalisiert sich.

 

Vitex-agnus-castus-Früchte enthalten ätherische Öle, Iridoidglykoside, Flavonoide und verschiedene Fettsäuren. Weibliche Sexualsteroidhormone wurden nicht nachgewiesen (8, 9). Die pharmakologische Wirkung wird dem Zusammenspiel der Inhaltsstoffe zugeschrieben. Als Tagesdosis gelten 30 bis 40 mg Droge in entsprechender Zubereitung.

 

Die Wurzel der in Nordamerika beheimateten Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa) wird ebenfalls bei Beschwerden im Zusammenhang mit dem menstruellen Zyklus eingesetzt. Als Inhaltsstoffe wurden saponinartige Triterpenglykoside, Fucinolsäure, Salicylsäure und das Isoflavon Formononetin identifiziert. Diese Stoffe sollen gemeinsam für die endokrine Wirksamkeit des Extrakts verantwortlich sein. Zum einen wurde eine Bindung als selektiver Estrogenrezeptor-Modulator nachgewiesen, zum anderen eine selektive Reduktion der LH-Produktion sowie eine dopaminerge Wirkung. Die Tagesdosis sollte 40 mg Droge entsprechen. Nach der Monografie der Kommission E ist Cimicifuga-Extrakt bei PMS oder Dysmenorrhö indiziert, wenn neurovegetative Beschwerden im Vordergrund stehen (9).

 

Rhapontik- oder Mönchsrhabarber enthält das Phytoestrogen Rhapontizin. Es soll bei juveniler Oligomenorrhö sowie primärer und sekundärer Amenorrhö helfen.

 

Für den Extrakt von Wolfstrappkraut (Lycopus virginicus) wurde eine schwach antigonadotrope und antithyreotrope Wirkung nachgewiesen. Von der Kommission E wurde es unter anderem für die Indikation prämenstruelle Mastodynie anerkannt. Auch Zubereitungen aus Hirtentäschelkraut und Gänsefingerkraut haben in der Behandlung menstrueller Beschwerden eine lange Tradition.

 

Antidepressiva gut wirksam

 

Dominiert eine depressive Symptomatik, haben sich selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) bewährt (10). Vor allem für Fluoxetin und Sertralin liegen überzeugende Studien vor (11). Dabei wird das Antidepressivum meist kontinuierlich über den ganzen Zyklus (12), gelegentlich aber nur in der Lutealphase eingenommen (3, 11).

 

Für das Benzodiazepin Alprazolam ist ebenfalls eine positive Wirkung sowohl auf die psychischen Symptome als auch auf Schmerz und physische Beschwerden des PMS nachgewiesen. Wegen möglicher unerwünschter Wirkungen steht Alprazolam in den Empfehlungen hinter den SSRI (11). Die Frau kann die Einnahme auf die Tage beschränken, an denen Symptome auftreten. Bei regelmäßigem Zyklus ist es empfehlenswert, bereits einige Tage vorher zu beginnen. Mit Einsetzen der Regelblutung kann im Verlauf von drei bis vier Tagen ausgeschlichen werden (12). Insbesondere bei der Behandlung schwerer psychischer Störungen beim PMDS werden auch andere Verfahren wie Lichttherapie oder Schlafentzug eingesetzt.

 

Individuell ansetzen

 

Wenn kein Kinderwunsch besteht, können monophasische orale Kontrazeptiva oder ein Hormon freisetzendes Intrauterinpessar die Beschwerden deutlich lindern oder beheben. Allerdings ist die Wirksamkeit nicht eindeutig belegt. Die Gabe von Progesteron vom 15. bis 24. Zyklustag ist stark umstritten, denn die Wirksamkeit wurde bisher nicht überzeugend nachgewiesen (6, 11).


Empfehlenswert bei PMS und Dysmenorrhö

Ursachen ärztlich klären lassen
möglichst unverkrampft mit den Problemen umgehen
für Entspannung sorgen, zum Beispiel mit Yoga, leichtem Sport oder einem warmen Vollbad
bei depressiver Stimmungslage süße Speisen und Getränke bevorzugen
mehr Milchprodukte verzehren, um Calciumversorgung zu verbessern
Supplementierung von Calcium, Magnesium oder Vitamin B6 versuchen
Analgetikum schon zu Beginn der Schmerzen einnehmen

Stehen Ödeme und Gewichtszunahme im Vordergrund, liegt eine Diuretika-Therapie nahe. Positive Erfahrungen gibt es mit Spironolacton, das die Frau in einer Dosierung von 100 mg/Tag wenige Tage vor Beginn der Symptome bis zum Eintritt der Menstruation einnimmt (12).

 

GnRH-Analoga wie Buserelin, Nafarelin und Triptorelin schalten die Ovarialfunktion effektiv aus. Somit verhindern sie alle mit dem Zyklus assoziierten Veränderungen. Aufgrund des erheblichen Eingriffs in den Regelkreis sollten sie nur bei sehr stark beeinträchtigten Frauen eingesetzt werden (zugelassene Indikation beachten). Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass man in diesen Fällen auch die Eierstöcke operativ entfernen kann, was heute nur noch sehr selten gemacht wird.

 

Der Dopaminagonist Bromocriptin wird häufig eingesetzt, wenn eine Hyperprolaktinämie vorliegt und die Behandlung einer Mastodynie im Vordergrund steht. Die Empfehlung lautet, 2,5 mg/d von der Zyklusmitte bis zum Einsetzen der Menstruation zu geben (3).

 

Wenn der Arzt die Ursache eines PMS abgeklärt hat und die Beschwerden nicht zu belastend sind, greifen viele Frauen zur Selbstmedikation. Neben den Phytopharmaka können Apotheker ihnen auch Mineralstoffe und Vitamine empfehlen. Da diese praktisch nebenwirkungsfrei sind, eignen sie sich als erster Schritt zur Linderung des PMS. Für Calcium gibt es überzeugende Daten, dass die tägliche Aufnahme von 1200 mg die Symptome günstig beeinflusst (4, 11). Geduld ist dabei nötig: Erfolge stellen sich oft erst im zweiten Einnahmemonat ein. Auch für Magnesium (200 bis 400 mg/d) gibt es Wirksamkeitsbelege (11).

 

Vitamine des B-Komplexes, vor allem Pyridoxin (Vitamin B6), scheinen sich ebenfalls günstig auf die Symptomatik auszuwirken (11, 13). Man erklärt dies damit, dass Vitamin B6 als wichtiger Cofaktor in der Serotoninsynthese fungiert (4). Andere Autoren vermuten zudem, dass Pyridoxin über einen beschleunigten hepatischen Estrogenabbau den Gestagen-Estrogen-Quotienten positiv beeinflusst (14). Vitamin E (400 IE/Tag) soll über eine Beeinflussung der Prostaglandinsynthese sowie eine Modulation der zentralen Neurotransmittersynthese lindernd wirken (4).

 

Auch Gamma-Linolensäure, etwa in Nachtkerzensamenöl, oder Omega-3-Fettsäuren in Fischöl werden häufig bei PMS empfohlen. Hier ist die Datenlage allerdings nicht überzeugend.

 

Frauen, die an Stimmungsschwankungen und gesteigertem Appetit leiden, kann der Apotheker eine kohlenhydratreiche Ernährung empfehlen. Nachweislich bessert dies die Beschwerden deutlich (6, 11). Stress kann das Zyklusgeschehen ganz erheblich beeinflussen. Tipps zur Stressbewältigung, zum Beispiel mit Yoga, autogenem Training oder leichtem Sport, sind daher oft hilfreich (17).

 

Schmerzhafte Monatsblutung

 

Unter Dysmenorrhö versteht man besonders schmerzhafte Monatsblutungen mit allgemeinem Krankheitsgefühl. Neben krampfartigen Beschwerden im Unterbauch leiden die Frauen an Übelkeit, Erbrechen, Kreuzschmerzen, Kopfschmerzen, Diarrhö und Schwindel. Die Schmerzen dauern etwa 24 Stunden an. Dysmenorrhö ist definitionsgemäß kein Symptom des PMS.

 

Als häufigste Ursache wird eine übermäßige Prostaglandinbildung der Gebärmutterwand und -schleimhaut vermutet. Dauerkontraktionen des Uterus führen zudem zu einer Akkumulation von anaeroben Metaboliten, die wiederum lokale Typ-C-Schmerzneuronen stimulieren (6). Auch eine Lageanomalie oder Fehlentwicklung des Uterus sowie eine gestörte Hormonbalance können Auslöser sein. Hormonfreie Intrauterinpessare können ebenfalls eine Dysmenorrhö hervorrufen oder verstärken.

 

Die Beschwerden treten erstmals meist zwischen der sechsten bis zwölften Menstruationsblutung auf (primäre Dysmenorrhö). Die Menarche und die folgenden Blutungen sind in Regel noch schmerzfrei. Von sekundärer Dysmenorrhö spricht man, wenn bei Frauen, deren Regelblutung über lange Zeit schmerzlos verlief, plötzlich Schmerzen auftreten. Meist geht dies auf gynäkologische Erkrankungen zurück, zum Beispiel Uterusgeschwülste, Schleimhautpolypen, entzündliche Genitalerkrankungen, Myome, Endometriose oder Einengungen des Gebärmutterhalskanals.

 

Behandlung der Dysmenorrhö

 

Vor der Therapie einer Dysmenorrhö ist zunächst eine gründliche Diagnose beim Frauenarzt erforderlich. Dies gilt insbesondere bei einer sekundären Dysmenorrhö, die höchstens nach der Diagnosestellung für die Selbstmedikation geeignet ist (Tabelle 4).

 

Mit Arzneistoffen, die die Prostaglandinsynthese hemmen, lassen sich die Schmerzen meist gut beherrschen, da sie auch die Kontraktilität des Uterus reduzieren. Naproxen und Ibuprofen gelten als Mittel der ersten Wahl. Man sollte mit der Einnahme direkt bei Auftreten der Beschwerden beginnen und die Medikation 12 bis 24 Stunden fortsetzen. Als orale Dosis für Naproxen werden initial 500 mg (zwei Tabletten), bei Bedarf zusätzlich 250 mg nach sechs Stunden (täglich maximal 750 mg) vor den Mahlzeiten empfohlen. Für Ibuprofen liegt die Tagesmaximaldosis (TMD) bei 1200 mg, sie kann auf zwei bis vier Einnahmen verteilt werden (18).

 

Bei starken krampfartigen Schmerzen ist ein Spasmolytikum wie Butylscopolamin drei- (bis fünf-) -mal täglich (10) bis 20 mg (TMD 60 mg) empfehlenswert, vorausgesetzt es liegen keine Kontraindikationen wie Blasenentleerungsstörungen, Engwinkelglaukom oder Myasthenia gravis vor. Bei leichteren Krämpfen genügt häufig auch eine leichte Bauchmassage, mäßiger Sport, eine Wärmflasche oder ein entspannendes Vollbad.

 

Da es unter oralen Kontrazeptiva nicht zu einer natürlichen Menstruation kommt, können sie eine Dysmenorrhö verhindern. Hier verordnet der Arzt vor allem niedrig dosierte Einphasenpräparate, natürlich nur, wenn kein Kinderwunsch besteht. Ebenso können hormonfreisetzende Intrauterinpessare die Regelblutung und die Beschwerden unterdrücken. Sie eignen sich jedoch nicht für junge Mädchen.

 

Auch Magnesium scheint Regelschmerzen mildern oder beseitigen zu können. Diskutiert wird eine Hemmung der Prostaglandinwirkung und eine Stimulation der Prostacyclinproduktion mit nachfolgender Vasodilatation. Für Vitamin B1 (100 mg/d) gibt es Evidenz, dass es gegen Schmerzen bei primärer und sekundärer Dysmenorrhö wirksam ist. Allerdings sind sowohl für Magnesium als auch für Vitamin B1 weitere Studien nötig. Für Vitamin B6 und Omega-3-Fettsäuren reicht die Datenlage zum Einsatz bei Dysmenorrhö für eine Empfehlung nicht aus (15).

 

Homöopathisch ansetzen

 

Die homöopathische Heilkunde kennt eine Fülle von Arzneimitteln zur Behandlung von Beschwerden rund um den Menstruationszyklus. Bei Dysmenorrhö und PMS werden je nach Beschwerdebild zum Beispiel Chamomilla, Magnesium phosphoricum, Pulsatilla und Cimicifuga (meist als D6) eingesetzt. Beim PMS spielt auch Agnus castus D4 eine wichtige Rolle. Wie immer in der Homöopathie wählt man ein Einzelmittel nach den vorherrschenden Symptomen und der Gemütslage der Patientin aus. Dazu einige Beispiele.

 

So eignet sich Chamomilla, wenn heftige wehenartige Periodenschmerzen schon vor Beginn der Blutung einsetzen, sich danach weiter steigern und die Frau schier zur Verzweiflung treiben. Sie empfindet die Schmerzen als »unerträglich«, ist ärgerlich, gereizt und ungeduldig.

 

Ein wichtiges krampflösendes Mittel in der Homöopathie ist Magnesium phosphoricum. Wärme, leichte Bauchmassage und Zusammenkrümmen lindern die einschießenden Krämpfe im Unterbauch.

 

Pulsatilla wird oft als Mittel für empfindliche, weinerliche und launische Frauen beschrieben, die viel Trost brauchen. Schon tagelang vor der Blutung verspüren sie ein Druckgefühl nach unten. Die Blutung kommt unregelmäßig und ändert sich ständig in Rhythmus, Stärke und Beschwerden.

 

Einen ausgeprägten Bezug zum weiblichen Hormonsystem und seinen Störungen hat Cimicifuga. Je stärker die Blutung, umso mehr Schmerzen. Die Menses kommen unregelmäßig, die Frau ist nervös, niedergeschlagen, mitunter depressiv. Ihr seelisches Befinden bessert sich mit Eintritt der Blutung. Auch bei Menstruationsmigräne hat sich Cimicifuga bewährt.

 

Beim PMS wird Agnus castus nicht nur als Phytopharmakon, sondern auch als homöopathische Zubereitung in niedrigen Potenzen (D1 bis D4) eingesetzt. Es eignet sich vor allem bei geschwollenen schmerzenden Brüsten sowie Zyklusstörungen.

 

Bei akuten Beschwerden kann die Frau anfangs alle 15 Minuten fünf Globuli oder Tropfen nehmen, dann alle Stunde. Bei Besserung absetzen. Beim PMS sollte die Frau das Homöopathikum einige Zyklen lang nehmen; dreimal täglich fünf Globuli/Tropfen und während der Blutung pausieren. In der Beratung ist auch an homöopathische Komplexmittel zu denken, die mehrere Einzelmittel zur Abdeckung einer breiteren Symptompalette beinhalten.

 

Migräne im Rhythmus des Zyklus

 

Hormonschwankungen sind wesentliche Triggerfaktoren zur Auslösung eines Migräneanfalls, wenn Frauen eine entsprechende Veranlagung haben. Dies erklärt das gehäufte Auftreten von Migräneattacken während der Periode und des Eisprungs.

 

Man unterscheidet die prämenstruelle Migräne, die typischerweise 2 bis 7 Tage vor der Menstruation beginnt und mit Einsetzen der Blutung endet, und die menstruelle Migräne, die meist mit dem ersten Tag der Blutung einsetzt. Es ist nicht klar, ob die prämenstruelle Form Teil des PMS ist oder ob das PMS einen spezifischen Triggerfaktor für die menstruelle Migräne darstellt.

 

Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft empfiehlt, bei ärztlich diagnostizierter zyklusabhängiger Migräne eine Prophylaxe mit zweimal 500 mg Naproxen vier Tage vor bis drei Tage nach der Periode zu versuchen. Als Alternative für die Kurzzeitprophylaxe kommen Estrogenpflaster (100 µg) in der Phase des Hormonabfalls zum Einsatz (16).

 

Noch ein Wort zur Hygiene

 

Für die Monatshygiene bevorzugen viele Frauen Tampons, weil sie sich damit sicherer und in der Bewegung weniger eingeschränkt fühlen als mit Binden. In den Packungsinformationen weisen die Hersteller auf das Toxische Schocksyndrom (TSS) hin. Dies ist eine äußerst seltene, aber ernst zu nehmende Erkrankung, die zum Beispiel nach Verletzungen oder Operationen und eben auch bei Tamponverwendung auftreten kann.

 

Das TSS wird durch bakterielle Toxine, meist von Staphylococcus aureus, verursacht. Die Symptomatik ist unterschiedlich und kann schnell voranschreiten: plötzliches hohes Fieber über 39°C, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, sonnenbrandähnlicher Ausschlag, Halsschmerzen, Schwindelgefühl und Ohnmacht. Tritt eines dieser Symptome während (oder kurz nach) der Periode auf, sollte die Frau den Tampon entfernen und unverzüglich einen Arzt aufsuchen. In der Therapie setzt man Antibiotika sowie gegebenenfalls weitere Arzneimittel ein, um die Symptome zu bessern.

 

Auch wenn ein TSS sehr selten ist, sollten Frauen einige Grundsätze beachten, um das Risiko weiter zu senken: Hände vor Applikation des Tampons waschen, Tampon regelmäßig alle vier bis sechs Stunden wechseln, maximal acht Stunden im Körper belassen, daher nachts unter Umständen besser Binden verwenden, auf angemessene Saugstärke achten und nie zwei Tampons gleichzeitig verwenden. Wenn die Blutung gegen Ende der Periode schwächer wird, reichen oft leichte Binden oder Slipeinlagen. Auf keinen Fall sollte man den Tampon im Körper vergessen! Tampons dürfen nur während der Periode verwendet werden und nicht in anderen Zyklusphasen, um den natürlichen Ausfluss aufzusaugen.

 

Fazit

 

Die Krankheitsbilder rund um den Menstruationszyklus sind vielfältig und die Ursachen nicht immer eindeutig geklärt. Aus der breiten Palette der Therapieoptionen müssen Arzt und Patientin daher sehr individuell auswählen. Nach der ärztlichen Diagnose wollen viele Frauen ihre Beschwerden auch selbst angehen und suchen Rat in der Apotheke. Jedoch sind die Daten und Erklärungen zum Wirkmechanismus vor allem bei Mineralstoffen, Vitaminen und Fettsäuren unzureichend. Dies ist besonders bedauerlich, da gerade diese gut verträglichen Stoffe für die Selbstmedikation auch bei längerer Einnahme geeignet sind.

 

Die offenen Fragen lassen sich nur durch weitere Forschung klären. Das aber setzt voraus, dass Menstruationsbeschwerden endlich als Erkrankungen ernst genommen werden.


Literatur

  1. www.frauenaerzte-im-netz.de
  2. Thews, G., Mutschler, E., Vaupel, P., Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen. Wiss. Verlagsges. Stuttgart 1999.
  3. Rebhandl, E., Rabady, S., Mader, F. (Hrsg.), Evidence based Medicin-Guidelines für die Allgemeinmedizin. Deutscher Ärzte-Verlag, Köln 2007.
  4. Kleine-Gunk, B., Auf den Spuren einer »unfassbaren« Krankheit. Das Prämenstruelle Syndrom ­ Ätiologie und Diagnostik. Gynäkologie + Geburtshilfe, Nr. 1 (2003) 36-39.
  5. Severino, S. K., Moline, M. L., Premenstrual Syndrom. Identification and Management. Drugs 49, 1 (1995) 71-82.
  6. Tempfer, C., In der Regel schmerzhaft. Hypothesen zur Ätiologie. ÄP Gyn Nr. 5 (2004) 28-30.
  7. Wolf, E., Das Auf und Ab der Hormone steuert den Monat der Frau. Pharm. Ztg. Nr. 10, 144 (1999) 771-775.
  8. Schaper & Brümmer. Femicur® N Kapseln. Wiss. Dokumentation (2002) 16.
  9. Wagner, H., Wiesenauer, M., Phytotherapie, Phytopharmaka und pflanzliche Homöopathika, Wiss. Verlagsges. Stuttgart 2003, S. 345-355.
  10. Dimmock, P. W., et al., Efficacy of selective serotonin-reuptake inhibitors in premenstrual syndrome: a systematic review. Lancet 356 (2000) 1131-1136.
  11. National Guideline Clearingshouse: www.guideline.gov/summary/word.aspx?doc_id=3965&stat=1&string
  12. Wildt, L., et al., Individuelle Lösungen sind gefragt. Das Prämenstruelle Syndrom ­ Therapieoptionen. Gynäkologie + Geburtshilfe, Nr. 1 (2003) 42-44.
  13. Wyatt, K. M., et al., Efficacy of vitamin B6 in the treatment of premenstrual syndrome. Systematic review. BMJ 318 (1999) 1375-1381.
  14. Bässler, K.-H., et al., Vitamin-Lexikon. Urban & Fischer München, Jena 2002.
  15. Proctor, M. L., Murphy, P. A., Herbal and dietary therapies for primary and secondary Dysmenorrhöa. Cochrane Database of Systematic Reviews 2001, Issue 2. Art. No.: CD002124. DOI: 10.1002/14651858.CD002124
  16. www.dmkg.de/ Therapieempfehlungen: Migräneattacke & Migräneprophylaxe.
  17. Balthasar, S., et al., Frauen in der Apotheke. Offizin und Praxis, Bd. 24, Govi-Verlag Eschborn 2007.
  18. Braun, R., Schulz, M., Selbstbehandlung. Beratung in der Apotheke. Govi-Verlag Eschborn 2006.

Die Autorin

Annette Immel-Sehr studierte Pharmazie in Bonn und Frankfurt/Main. Nach der Approbation 1988 wurde sie mit einer Arbeit über ein pharmakologisches Thema am Pharmakologischen Institut für Naturwissenschaftler der Universität Frankfurt promoviert. Von 1992 bis 1999 war Dr. Immel-Sehr als Referentin für Aus- und Fortbildung bei der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände tätig. Seither arbeitet sie freiberuflich als Beraterin für Wissenschafts-PR und als Fachjournalistin.

 

 

Dr. Annette Immel-Sehr

Behringstraße 44

53177 Bonn

ais(at)immel-sehr.de


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Beitrag erschienen in Ausgabe 27/2007

 

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