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Ein Tag für die Neuen


Von Katharina Hartl, Regensburg / Mitte Oktober war es wieder einmal so weit: Die Fachschaft Pharmazie der Uni Regensburg hieß die neuen Erstsemestler herzlich willkommen. Mittels eines informativen Aktions-tages wurden erste Startschwierigkeiten beseitigt.

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Bereits seit einigen Wochen bereitete sich die Fachschaft Pharmazie der Uni Regensburg auf die neu eintreffenden Erstsemestler vor. In Regensburg wird nicht nur der Empfang der »Erstis«, sondern auch die Begleitung dieser durch die ersten Semesterwochen sehr großgeschrieben. Deshalb wurde wie in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Programm für die Neulinge geplant. Stets als Ansprechpartner da zu sein und den Start in ein nicht ganz einfaches Studium zu erleichtern, zählen dabei zu den Hauptaufgaben.




Bei einem Sektempfang wurden die Erstsemestler der Uni Regensburg begrüßt.

Foto: Fachschaft Regensburg


Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass sich anfängliche Kommunikationsschwierigkeiten bei einem kleinen, persönlich gestalteten Empfang schnell überwinden lassen. Also hieß die Fachschaft die Erstsemestler wieder mit einem Glas Sekt willkommen. Dies gab auch uns Fachschaftsvertretern die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und sich bekannt zu machen. Auch für uns ist es immer wieder interessant zu hören, warum sich jemand für das Fach Pharmazie entscheidet, was ihn/sie nach Regensburg führt und was man sich von den nächsten vier Jahren erwartet.

 

Im Anschluss folgte eine sehr informative und dennoch unterhaltsame Präsentation, welche den Neuankömmlingen Organisatorisches über das Studium, aber auch das Unileben innerhalb der Fakultät näherbrachte. Es wurden neben dem theoretischen Aufbau des Studiums, Inhalte der Vorlesungen und bevorstehenden Praktika auch Tagungen, fakultätsinterne Feiern und Events wie der Pharmacup oder der alljährlich stattfindende Bayerische Apothekertag vorgestellt. Dadurch erfuhren die Erstis, dass es neben dem Unialltag ein umfassendes Veranstaltungsprogramm für Pharmazeuten gibt. Auch ihre erste Aufgabe erhielten sie im Rahmen des Vortrages: die Gestaltung der diesjährigen Pharmazeuten-Weihnachtsfeier. Erfahrungsgemäß schweißt dies ein Semester von Anfang an stärker zusammen, was im Studium, vor allem im Labor sehr wichtig ist.

 

Nach dieser Einführung folgte eine kurze Fakultäts- und Campusführung. Schließlich ist es wichtig zu wissen, wo man seinen Kittel unterbringen kann, wie man von Terminen und Klausurergebnissen erfährt, wo sich die Bibliothek, die Mensa, das Sportzentrum und der nächste Fachbuchladen befinden. Der kleine Unirundgang endete vor der Fachschaft, einer der wichtigsten Anlaufstellen in der nächsten Zeit.

 

Abends trafen wir uns mit den Erstsemestlern in der Stadt, um ihnen Regensburg mittels einer Stadtführung näherzubringen. Dafür hatten wir uns etwas Besonderes ausgedacht und die thematische Führung »Von Quacksalbern und Wunderheilern« bei der Regensburger Stadtmaus gebucht. So erfuhr man nicht nur Informatives über die Rolle Regensburgs in sämtlichen Epochen, sondern auch, was es früher alles in Apotheken zu kaufen gab, gegen was ein Kraut gewachsen war und was man heute besser nicht mehr anbieten sollte.

 

Nach zwei unterhaltsamen und inte-ressanten Stunden trafen wir uns in der »Alten Filmbühne«, wo bis spät in die Nacht Zeit zu weiterem Kennenlernen und zu erstem Erfahrungsaustausch blieb. Zudem hatten die Neuen die Möglichkeit, Fragen loszuwerden oder sich bei uns über das ein oder andere genauer zu erkundigen.

 

Alles in allem blickten wir am Ende auf einen sehr gelungenen Tag zurück, der von unseren Erstis gut angenommen wurde. Doch die »Erstieinführung« eröffnet in Regensburg nur das Erstsemesterprogramm. In den nächsten Monaten wird ein umfassendes Programm mit Informationsstunden, Veranstaltungen und einer immer offenen Fachschaftstür angeboten, um den Neuankömmlingen den Weg ins Studium so gut wie möglich zu erleichtern.

 

Ein großes Dankeschön gilt vor allem dem Team der Fachschaft für die gute Organisation und unseren Sponsoren Ebert & Jacobi, ratiopharm, Linda, der Apotheker- und Ärztebank und dem Govi-Verlag, ohne deren Unterstützung dieses Programm nicht möglich wäre. / 


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Beitrag erschienen in Ausgabe 47/2009

 

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