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Studie: Veränderte Vertriebswege

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Studie: Veränderte Vertriebswege

PZ / Viele Pharmahersteller erwarten künftig eine verstärkten Vertrieb von bisher apothekenexklusiven Produkten im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogerien. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Sempora Consulting. Mehr als die Hälfte der befragten Hersteller erwarten demnach einen Bedeutungszuwachs des Massenmarktes für Apothekenexklusives. Sollte dies tatsächlich eintreten, würden Apotheker die Situation jedoch nicht einfach akzeptieren. 44 Prozent der befragten Pharmazeuten gaben an, in diesem Fall auf alle Produkte des entsprechenden Herstellers verzichten zu wollen. Die Studie stellte zudem fest, dass Versandapotheken in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen werden, für 80 Prozent der Apotheker und Hersteller steht das außer Frage. Durch zunehmenden Wettbewerb auf dem Apothekenmarkt könnten in den nächsten fünf Jahren rund 3000 Apotheken vom Markt verschwinden. 52 Prozent der Hersteller und immerhin 44 Prozent der Apotheker erwarten sinkende Preise für nicht rezeptpflichtige Medikamente. Die bekanntesten Apothekenmarken in Deutschland sind nach Einschätzung der Verbraucher DocMorris (80 Prozent) und Linda Apotheken (48 Prozent). An der Befragung nahmen 142 Apotheker, zwölf Versandapotheken, 47 Entscheider aus Pharmaunternehmen und 313 private Konsumenten teil.


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Beitrag erschienen in Ausgabe 43/2009

 

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