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Pharmaweekend: Von der Idee zum Programm

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Pharmaweekend

Von der Idee zum Programm

Von Elisabeth Kersten

 

Vorträge zum Thema Onkologie und ein Abstecher mit einem Segelschiff in die Ostsee: das diesjährige Pharmaweekend bietet viel für die Kongressteilnehmer. Die Weiterbildung ist einer der jährlichen Höhepunkte des Bundesverbands der Pharmaziestudierenden (BPhD). Damit vom 5. bis zum 7. Juni in Greifswald alles klappt, arbeitet Jan Erdmann an dem wissenschaftlichen Rahmenprogramm.

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Der Student der Freien Universität Berlin hat vor rund einem Jahr bei einer Bundesverbandstagung (BVT) der Pharmaziestudierenden das Vertrauen erhalten, als Beauftragter für Bildung und Tagung den BPhD zu unterstützen. In diesem Amt hilft der Student den Fachschaften, die BVT zu planen. Einmal im Semester treffen sich dabei die Fachschaftsräte aus ganz Deutschland, das nächste Mal vom 21. bis zum 24. Mai in Bonn. »Die Vorbereitungen des Pharmaweekends sind damit vergleichbar. Es muss genauso für Unterkunft, Verpflegung und Programm gesorgt sein«, sagt Erdmann. Doch während die BVT mehr ein Treffen für die Fachschaftsräte ist, können sich beim Pharmaweekend alle Pharmaziestudenten aus Deutschland und sogar aus ganz Europa anmelden. Deswegen ist die Öffentlichkeitsarbeit mit eigener Homepage, Plakaten und mehreren Ankündigungen aufwendiger.

 

Das Thema des wissenschaftlichen Rahmenprogramms in diesem Jahr lautet  »Onkologie in der Pharmazie«. An der Universität Greifswald tut sich viel auf diesem Gebiet, somit war die Entscheidung der Fachschaft für dieses Thema schnell gefällt. »Anja Gärtner, eine ehemalige Greifswalder Studentin, hat sich sehr für die Deutsche Gesellschaft für Onkologische Pharmazie engagiert. Patrick Bednarski, Professor an der Universität Greifswald, forscht im onkologischen Bereich und wird beim Pharmaweekend auch einen Vortrag halten«, sagt Jan Erdmann.

 

Hauptaufgabe des Beauftragten für Bildung und Tagung ist vor allem die Dozentensuche. »Die Grundidee ist, die einzelnen pharmazeutischen Bereiche einzubringen und den aktuellen Stand der Praxis und Forschung zu betrachten«, so Erdmann. Eine Anlaufstelle bei der Suche nach Vorträgen waren zum Beispiel große Verbände, wie die Deutsche Gesellschaft für Onkologische Pharmazie. So konnte Erdmann deren Präsidenten Klaus Meier für einen Beitrag über Chancen und Entwicklungen in der Onkologie gewinnen. Für viele Experten gab es Empfehlungen. So auch für die beiden Frankfurter Professoren Theo Dingermann (Pharmazeutische Biologie) und Dieter Steinhilber (Pharmazeutische Chemie). Die beiden renommierten Wissenschaftler werden einen Vortrag über Bob Marley halten, der am schwarzen Hautkrebs erkrankte, und die verschiedenen Erscheinungsformen dieses Krebses vorstellen. Rolf Hartmann, Professor an der Universität des Saarlandes, ist ebenfalls Referent beim Pharmaweekend. Der Pharmazeutische Chemiker beschäftigt sich mit experimenteller Onkologie.

 

Dieses Jahr wartet das Pharmaweek-end zudem mit einer Premiere auf: Zum ersten Mal können sich auch Mediziner für die Weiterbildung des BPhD anmelden. Das Angebot hat sich im Zuge der Initiative zur Zusammenarbeit angehender Gesundheitsberufler entwickelt. Ziel ist es, das sich die Studenten der Medizin und Pharmazie besser kennenlernen und den Grundstock für eine erfolgreiche, spätere Zusammenarbeit legen.


Das Pharmaweekend...

... ist ein Kongress zur Weiterbildung und Vernetzung von angehenden Gesundheitsberuflern. Seit 2003 veranstaltet der Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland jährlich dieses Treffen in Zusammenarbeit mit einer Fachschaft. Neben rund hundert angehenden Apothekern aus der ganzen Republik und Europa kommen zum ersten Mal auch Mediziner zu der Weiterbildung. Das Pharmaweekend 2009 findet vom 5. bis zum 7. Juni in Greifswald statt. Exzellente Dozenten beleuchten verschiedene Aspekte des Themas »Onkologie in der Pharmazie«. Im Freizeitprogramm gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, mit einem Segelschiff die Ostsee zu erkunden. Mehr Infos und Anmeldung unter www.pharmaweekend.eu oder www.bphd.de.


Außerdem in dieser Ausgabe...

Beitrag erschienen in Ausgabe 18/2009

 

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