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LSD - Kulturgeschichte einer Modedroge

TITEL

 
. Film, Musik und Literatur

LSD - Kulturgeschichte einer Modedroge

von Peter Nuhn, Halle

Es gibt kaum einen anderen Wirkstoff von so weit reichendem kulturellen und gesellschaftlichen Einfluss wie Lysergsäurediethylamid ­ LSD. Psychiater, Psychologen, Verhaltensforscher, Theologen, Philosophen, Maler, Schriftsteller und Musiker bedienten sich der bewusstseinsverändernden Droge, die ihre Bedeutung bis heute nicht verloren hat.

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LSD wurde erstmalig 1938 von Albert Hofmann (geb. 1906), einem Mitarbeiter der Sandoz AG, Basel, synthetisiert (1), nachdem sich Arthur Stoll (1887-1971), ebenfalls bei Sandoz tätig (2), bereits seit 1917 der Isolierung und Strukturaufklärung der Mutterkornalkaloide gewidmet hatte. Durch einen Zufall entdeckte Hofmann bei Wiederholung der Synthese die halluzinogene Wirkung von LSD, so dass er am 19. April 1943 einen Selbstversuch mit 0,25 mg LSD-Tartrat unternahm. Über seine Erlebnisse berichtete Hofmann an Stoll (3):

»... musste ich mitten am Nachmittag meine Arbeit im Laboratorium unterbrechen und mich nach Hause begeben, da ich von einer merkwürdigen Unruhe, verbunden mit einem leichten Schwindelgefühl, befallen wurde. Zu Hause legte ich mich nieder und versank in einen nicht unangenehmen rauschartigen Zustand, der sich durch eine äußerst rege Phantasie kennzeichnete. Im Dämmerzustand bei geschlossenen Augen - das Tageslicht empfand ich als unangenehm grell - wirkten dagegen ununterbrochen phantastische Bilder von außerordentlicher Plastizität und mit intensivem, kaleidoskopartigem Farbenspiel auf mich ein. Nach zwei Stunden verflüchtigte sich der Zustand.«

Die Entdeckungsgeschichte von LSD wurde durch Hofmann ausführlich beschrieben (3). Nach systematischen pharmakologischen Untersuchungen 1947 schilderte der Psychiater Werner A. Stoll, Sohn von Arthur Stoll, die verschiedenen Symptome des LSD-Rausches. Er sprach von optischen Halluzinationen ungeahnten Ausmaßes und unvorstellbarer Farbigkeit, Bildern, die kaum zu fixieren sind, sondern sich unheimlich rasch verändern, einer euphorischen Stimmung, die allerdings später in eine depressive umschlägt und in der die zunächst leuchtenden Farben von Blau-, Violett- und Dunkelgrün-Tönen abgelöst werden. Stoll betonte:

»Ich fühlte mich eins mit allen Romantikern und Phantastikern, dachte an E. T. A. Hoffmann, sah den Malstrom Poes, obschon mir diese Schilderung seinerseits übertrieben vorgekommen war.«

Halluzinogen und Phantastikum

LSD erwies sich als »Halluzinogen«, »Phantastikum« und »Psychotomimetikum«. Zunächst wurden Versuche unternommen, das Rauschmittel therapeutisch, insbesondere zur Erzeugung von Modellpsychosen und zur Unterstützung der Psychotherapie und der Psychoanalyse zu nutzen. Von 1947 bis 1966 brachte Sandoz LSD als Delysid® Dragees (0,025 mg) und Ampullen (0,1 mg/1 ml) in den Handel. Die Indikation lautete wie folgt: »Zur seelischen Auflockerung bei analytischer Psychotherapie, besonders bei Angst- und Zwangsneurosen sowie zur experimentellen Untersuchung über das Wesen der Psychosen. Delysid® vermittelt dem Arzt im Selbstversuch einen Einblick in die Ideenwelt des Geisteskranken und ermöglicht durch kurzfristige Modellpsychosen bei normalen Versuchspersonen das Studium pathogenetischer Probleme« (3).

Unter den Psychiatern und Psychologen, die sich intensiv mit LSD und den wirkungsverwandten Halluzinogenen Meskalin und Psilocybin beschäftigen, sind besonders Hymphrey Osmond (1917-2004), Stanislav Grof (geb. 1931) und Timothy Leary (1920-1996) zu erwähnen. Osmond veröffentlichte seine Erfahrungen mit Drogen 1952 unter dem Titel »The Doors of Experience«. Auf diese Weise entstand der Kontakt zu Aldous Huxley (1894-1963). Dieser nahm daraufhin unter ärztlicher Kontrolle Meskalin und LSD ein und schrieb 1953 unter dem Eindruck der Droge das Kultbuch »The Doors of Perception«, zu deutsch: »Die Pforten der Wahrnehmung«.

Im Mittelpunkt des Interesses von Huxley, der 1961 persönlichen Kontakt auch mit Hofmann aufnahm, stand die Erweiterung des Bewusstseins auf dem Wege zu einem tieferen Verständnis religiöser und mystischer Inhalte. Dabei hatte Huxley psychedelische - die Psyche enthüllende - Drogen als hilfreich erkannt und neben Meskalin auch LSD und später Psilocybin getestet. Den ersten Versuch mit LSD unternahm Huxley 1955 gemeinsam mit Captain Albert M. Hubbard und dem Schriftsteller Gerald Heard. In seinem Roman »Island« beschreibt Huxley die magische Droge Moksha-Medizin (moksha: auf Sanskrit ›Befreiung‹), die der Erzielung ›reinigender‹ Visionen dient.

Huxley bezeichnete Hofmann als den »original discoverer of the moksha-medicine« (3). Nach Berichten seiner zweiten Frau Laura las Huxley noch kurz vor seinem Tode in den »Psychedelischen Erlebnissen« von Timothy Leary, denen das »Tibetanische Totenbuch« zu Grunde liegt. Die letzte, schriftlich vorgebrachte Bitte von Huxley auf seinem Sterbebett am 22. November 1963 an seine Frau war: »LSD - try it - intramuscular - 100 mmg ­ Versuch es mit 100 Mikrogramm LSD, intramuskulär.«

Einfluss auf die Malerei

Von dem Einfluss von Psychedelika auf die Malerei hatte Huxley Zeit seines Lebens nicht viel gehalten: »Man hat einige Versuche angestellt, um zu erfahren, was ein Maler unter dem Einfluss der Droge tun kann, aber die meisten Beispiele, die ich gesehen habe, sind völlig uninteressant. Man kann nie hoffen, die völlig unglaubhafte Intensität der Farbe, die man unter dem Einfluss der Droge wahrnimmt, in vollem Maße wiederzugeben. Das meiste, was ich gesehen habe, sind ziemlich langweilige Bilder, ein bisschen im Stile des Expressionismus, die in nahezu keinem Zusammenhang mit der wirklichen Erfahrung stehen, möchte ich meinen.«

Dem standen die Erfahrungen anderer Drogen-Konsumenten entgegen. Interessant sind Zeichnungen, die zum Beispiel Dr. Làszlò Màtèfis 1951 im LSD-Zustand machte. Sie spiegeln die deutlich veränderte Realitätswahrnehmung im Verlaufe eines LSD-Trips wider. Weitere Werke der psychedelischen Kunst (4, 5) sind allerdings nicht während des Drogenrausches, der von gelähmter Aktivität geprägt ist, sondern danach entstanden.

Ein bildender Künstler, der mit halluzinogenen Drogen experimentierte, ist der 1929 geborene Arnulf Rainer (6). Rainer, der auch durch die dem Automatismus zuzuordnende Blindmalerei bekannt geworden ist, hat eine Serie von LSD-Bildern mit dem bezeichnenden Titel »Wahnhall« angefertigt.

Psychiatrische Forschung

Einer der bedeutendsten Psychiater, die sich mit der Erforschung außergewöhnlicher Bewusstseinszustände und dem Einfluss psychedelisch wirkender Substanzen beschäftigten, war, wie bereits erwähnt, Stanislav Grof, der 1960 im Psychiatrischen Forschungsinstitut Prag mit der Erforschung des Potentials psychedelischer Therapie einschließlich des Einsatzes von LSD in der Psychotherapie begann. Nach eigenen Angaben hatte er 1956 seine erste LSD-Sitzung. 1967 wanderte Grof in die USA aus. Als langjähriger Präsident der »International Transpersonal Association« wird er als »Vater der Transpersonalen Psychologie« bezeichnet. Seine Erfahrungen »an den Grenzen des menschlichen Bewusstseins« beschreibt er unter anderem wie folgt: »Die Erkundung der Möglichkeiten dieser Drogen für didaktische Zwecke, für ein vertieftes Verständnis von Kunst und Religion, für die Persönlichkeitsdiagnose und die Therapie psychischer Störungen und schließlich für eine Veränderung unserer Erfahrung vom Sterben war in all diesen Jahren mein berufliches Hauptanliegen, dem ich den überwiegenden Teil der Zeit widmete, die ich in der psychiatrischen Forschung verbrachte.«

Grof wurde zum Hauptvertreter der Ganzheits-Psychotherapie. Er schrieb LSD die Fähigkeit zu, psychische Prozesse zu verstärken und Unbewusstes an die Oberfläche zu bringen. Grof vertrat die Ansicht, dass mit LSD die Reise in unbewusste Bereiche der Psyche möglich ist. Seine sehr umfangreichen LSD-Experimente und seine dadurch gesammelten Erkenntnisse zu Ereignissen aus der eigenen Vergangenheit und Gegenwart als auch zu perinatalen und transpersonalen Erfahrungen fasste er in dem grundlegenden Werk »Topographie des Unbewussten. LSD im Dienst der tiefenpsychologischen Forschung« zusammen, das 1975 erschien.

Der bereits erwähnte amerikanische Psychologe Timothy Leary  unternahm als Professor an der angesehenen Harvard University in Cambridge/USA ab 1960 Versuche zunächst mit psychotropen Pilzen, dann ab 1962 vor allem mit LSD (7). Leary bezeichnete seine Versuche selbst als »experimentellen Mystizismus«. Er hatte einen enormen Zulauf an Studenten, die sich an den Studien beteiligen wollten. Leary propagierte LSD als Droge zur »Bewusstseinserweiterung« und sollte zum »Drogenapostel« der Hippie-Kultur der sechziger Jahre mit LSD als Leitdroge werden. Dazu später mehr.

Zuvor sollen die LSD- und Psilocybin-Selbstversuche des Islamisten Rudolf Gelpke (1928-1972) geschildert werden, der in seinem 1966 erschienen Buch »Vom Rausch in Orient und Okzident« über seine Drogenerfahrungen berichtet. Gelbke beschreibt ein allmähliches geistiges Absterben und Entfernen von seiner bekannten Menschenwelt, eine fortschreitende Selbstentfremdung, ein »Tanzen seiner Seele«, einen Kontakt mit einem Dämon, seinem »Seelenungeheuer«. Auch Ernst Jünger (1895-1997), zu dem Hofmann 1945 Kontakt suchte, führte »praktische Studien über Drogen« durch. Wörtlich heißt es 1948 in einem Brief an Hofmann, mit dem er sich bei diesem für ihm zugesandte Publikationen bedankt: »Es sind dies Experimente, bei denen man früher oder später in recht gefährliche Kammern tritt und sich freuen darf, wenn man mit einem blauen Auge davongekommen ist.«

Mystische Seinserfahrung

1951 unternahmen Jünger und Hofmann gemeinsam in Gegenwart des Arztes und Pharmakologen Heribert Konzett einen LSD-Selbstversuch in allerdings zu geringer Dosierung. Hofmann berichtete: »Alle drei hatten wir uns der Pforte zu einer mystischen Seinserfahrung genähert; sie öffnete sich aber nicht.« Und Jünger, der davor schon tiefergehende Erfahrungen mit Meskalin gesammelt hatte, meinte gar: »Verglichen mit dem Tiger Meskalin ist Ihr LSD doch nur eine Hauskatze.« Dieses Urteil wurde von Jünger, der seine LSD-Erfahrungen in der 1952 erschienenen Erzählung »Besuch auf Godenholm« und in dem 1970 veröffentlichten Essayband »Annäherungen. Drogen und Rausch« literarisch verarbeitete, später korrigiert. Jünger spricht laut Hofmann (3) dann von Drogen als »Schlüssel - sie werden freilich nicht mehr erschließen, als unser Inneres verbirgt ... Doch führen sie vielleicht in Tiefen, die sonst verriegelt wären.«

 

Gesundheitliche Gefahren groß ADie Einnahme von LSD geht mit großen gesundheitlichen Risiken einher. Unter LSD können schwere psychotische Störungen, kann ein »horror trip« oder »flashback«, sprich: »Echorausch« ohne erneuten LSD-Konsum ausgelöst werden. Insbesondere wird von Verwirrtheitszuständen depressiven Charakters berichtet, die zum Selbstmord führen können. Vor allem zu Beginn der Rauschwirkung ist es möglich, dass sich Pulsfrequenz, Blutdruck, Körpertemperatur (Schweißausbrüche) und Blutzuckerspiegel erhöhen beziehungsweise es zu Schwindelgefühl und Benommenheit kommt. Länger anhaltende Störungen der visuell-räumlichen Orientierung können auftreten. Als besonders gefährlich gelten Zustände, in denen der Betroffene auf Grund paranoider Ideen glaubt, unverletzlich zu sein und fliegen zu können. Die individuelle Rausch-Wirkung des LSD ist schwer vorhersehbar, da sie neben der Dosierung und der Reinheit der Präparate auch von der psychischen Ausgangslage des Konsumenten abhängt. Die Wirkung von LSD tritt nach 20 bis 60 Minuten ein. Die Halluzinationen und Bewusstseinsveränderungen können fünf bis zwölf Stunden anhalten.

 

In »Annäherungen« bezeichnet Jünger die Drogenforscher erstmals als »Psychonauten«: Während Astronauten die Weiten des Weltalls erforschen, reisen diese in die Tiefe der eigenen Psyche. Dieser Begriff sollte in Zukunft immer wieder Verwendung finden, so zum Beispiel als Name einer Rockband oder als Titel des Science-Fiction-Romans »Die Psychonauten« von Josef Nyáry (geb. 1944). Auch eine CD mit Originaltonaufnahmen des LSD-Entdeckers Hofmann trägt den Titel »Erinnerungen eines Psychonauten. Von der Entdeckung entheogener Drogen«.

Unter Entheogenen versteht man Substanzen, die zu poetischer und prophetischer Inspiration verhelfen und unter bestimmten Bedingungen subjektive Erfahrungen des Göttlichen hervorrufen sollen (8, 9).Von ihren Konsumenten wird die These vertreten, dass sie als Basis für eine »molekulare Theologie« dienen können. Die Anwendung von Wirkstoffen auf dem Gebiet der Religionspsychologie ist nicht neu. Bereits der amerikanische Psychologe und Philosoph William James (1842-1910) schreibt in seinem Buch »Die Vielfalt religiöser Erfahrungen« über eigene Experimente mit Lachgas und Ether, um »ein mystisches Bewusstsein von außerordentlicher Intensität auszulösen«.

In der Einleitung zur bereits genannten »Topographie des Unbewussten« hatte auch Grof geschrieben, dass LSD »das Zeitalter einer neuen Religion mit einem Messias in Gestalt eines chemischen Mittels« einläutet und in LSD »ein Allheilmittel für die todkranke Menschheit, die einzig vernünftige Alternative zum Massenselbstmord in einer Atomkatastrophe« zu sehen ist. Die »chemische Mystik« hatte zwischenzeitlich zur Entstehung einer empirischen »Neurotheologie« und »experimentellen Religion« geführt. Der Biochemiker Erwin Chargaff konstatierte: »Die Menschheit, die weiß, dass alles erklärbar ist, ist stumpf geworden und wartet auf die Injektion von Mysterien, die jetzt von der falschesten Seite kommen können: Pseudoreligionen kämpfen gegen Pseudowissenschaften.«

Experimentelle Religion

Ekstatisch-religiöse Erkenntnisse hatte auch der Schweizer Psychiater und Schriftsteller Walter Vogt (1927ñ88), der ebenfalls den persönlichen Kontakt zu Hofmann pflegte (3). Die Erkenntnisse Vogts finden Niederschlag in seinem 1980 erschienenen Roman »Vergessen und Erinnern«, in dem Vogt den Aufenthalt in einer Entzugsanstalt sowie das Unbehagen an einer Welt, die aus der Verweigerung heraus zu Drogen greifen lässt, schildert.

Bemerkenswert ist schon der Satz von Heraklit, den Vogt seinem Roman mit autobiographischen Zügen voranstellt: »Wenn sie wach sind, haben alle eine einzige und gemeinsame Welt; im Schlaf aber wendet sich jeder seiner eigenen Welt zu.«

Der Protagonist des Romans, der in Ich-Form geschrieben ist, unterzieht sich einer Entziehungskur. In einem Brief an seine behandelnde Ärztin beantwortet er die selbst gestellte Frage, wohin die Erfahrungen mit seinen »Zuständen erhöhter Klarsicht« durch LSD geführt haben: »Dorthin, wohin solches Wissen, diese Erfahrung führen muss: zu Ihnen. Ins Irrenhaus. Andere wählen den direkten Weg in den Tod. Wird man in solchen »psychedelischen« Zuständen eingeschlossen, in einen engen Raum, fängt man unter Zwang an, »katatone« Bewegungen auszuführen ­ so würden Sie es ja wohl nennen: Man kniet nieder, breitet die Arme aus, Handflächen nach vorn, den Mund halb geöffnet, eine Anbetungshaltung, offen, inhaltslos, gedankenleer. Verehrte, liebe Frau Doktor, ich glaube keineswegs, dass man in jenen Zuständen erhöhter Klarsicht (Bewusstseinserweiterung, Psychedelie) tatsächlich etwas erfährt über Gott; aber man erfährt etwas über Religion, wie sie entstanden sein könnte, über Mythologie und über Psychopathologie, wie Sie es wohl nennen würden. Ich würde lieber sagen: über des Menschen Herz.«

Und weiter heißt es: »Ich war einmal Gott auf dem Sinai. Ich saß in Sizilien auf einer Düne (1970 im Mai, Sie werden es ja genau wissen wollen, für Ihre Eintragung in mein Krankenblatt: ein simpler Haschischrausch). Die große Muttergöttin, meine Frau, spürbar neben mir. Aber dann gab es plötzlich nur noch diesen Gott und sein Geschöpf, das gleichzeitig sein Widersacher war; am Fuß meines Sandhügels ein Ameisenlöwe in seinem selbstgebauten Trichter, ein geniales, bösartiges, kleines Insekt, das vorübereilende Ameisen mit Sand bewirft. Sie rutschen ab, in seine Trichter, der Ameisenlöwe packt sie mit Zangen, saugt sie aus. Ich starre auf den Ameisenlöwen, minutenlang, genau weiß ich es nicht: eine Ewigkeit, ein Zustand ohne das tödliche Ticken der Zeit. Ich habe, von einer Schallplatte, Mozarts Krönungsmesse, meine Geschöpfe, die Menschen, mir Halleluja zurufen hören. Ich wußte: weiter kommt man nicht. Hörte mit diesen Experimenten auf«.

Surrale Erfahrungen

Die erwähnten ekstatisch-religiösen Erlebnisse nach Haschisch- und LSD-Einnahme hat Vogt in seinem 1972 erschienenen Buch »Mein Sinai-Trip. Eine Laienpredigt« aufgezeigt. Auch in dem 1981 erstmals erschienenen Tagebuch-Roman »Altern« geht Vogt auf seine Erfahrungen mit Drogen ein. Der Anlass für seinen Drogen-Missbrauch waren berufliche Schwierigkeiten. Vogt berichtet von der Einnahme von Alkohol, LSD, Haschisch, Opium und Opiaten, Kokain, Meskalin und Weckaminen wie Amphetamin und Methamphetamin, also Speed. Das erste LSD erhielt er 1969 über einen Patienten, der mit einem »bad trip« in die Klinik eingeliefert wurde. Vogt berichtet von »surrealen Erfahrungen. ... Schlimm war jedesmal der Tag nach einem großen Trip ­ da war man spaced, weggeräumt, grau verstimmt, aggressiv oder weinerlich-depressiv. Ich lernte sehr schnell, einen Trip korrekt zu beenden, entweder weich mit Haschisch oder Diazepam, oder aber ich gab mit Kokain noch einmal Gegensteuer, die Welt wurde weiß und hart und kalt. Anschließend weiche Landung mit Valium und/oder Cannabis. Da ich LSD nicht jederzeit bekommen konnte, beschaffte ich mir Opium und Kokain, versuchte, den Trip zu simulieren.

Während zweier Winter nahm ich immer wieder einmal einen Trip, meist LSD, einmal Meskalin - das LSD oft mit Speed, selten mit Strychnin versetzt. Opium und Kokain, wie erwähnt, zwischenhinein, in geringen Mengen. Speed erregt, macht kritiklos, führt zu einer Ego-Inflation, die mit Zusammenbrüchen bezahlt wird.«

Und: »Ich konnte, wenn ich meine Speed-Erfahrungen aufzeichnete, nicht ehrlich sein, nicht einmal gegenüber mir selbst ­ das eigentlich Fürchterliche, die wahre Fratze der Speed-Experience blieb ausgespart. Die psychedelischen Zauberdrogen entführen in Paradieseshöhen, gauklerische, verführerische Gottähnlichkeitserfahrungen - erst im Nachhinein merkwürdig unreal. Die harten Satansdrogen ließen mich Abgründe meiner selbst erfahren, hauptsächlich Speed, auch Opiat - mich entsetzt es noch in der Erinnerung ... Alle Drogen machen auf die Dauer depressiv.«

LSD wurde in den USA etwa ab 1961, in Deutschland ab circa 1966 »Modedroge«. Von wesentlichem Einfluss auf die Hippie-Bewegung war der schon mehrfach erwähnte Timothy Leary, von dem auch der Slogan der Hippie-Bewegung »turn on - tune in - drop out«, sprich: »mach Dich mit LSD an, geh in Dich und steig aus dem bürgerlichen Leben aus« stammt. Hippiekommunen nannten sich »Morningstar Ranch«, «Drop City South«, »Himalayan Academy« oder «Twin Oaks«. Die Blumenkinder fielen durch ihre Haartracht, ihre Kleidung und Lebensführung auf, die durch gemeinsame Drogenerlebnisse, den Drang zu religiöser Mystik sowie zu antibürgerlichen, pazifistischen und naturnahen Lebensformen gekennzeichnet waren.

Drogenfestivals und Massenrausch

Immer mehr wurde die Hippie-Szene von Drogen-Exzessen und schließlich auch Gewaltbereitschaft bestimmt. Um 1967 wurde vor allem durch die Gruppen »Charlatans«, »Jefferson Airplane«, »Grateful Dead«, »Quicksilver Messenger Service«, aber auch durch »Pink Floyd« der so genannte Acid Rock oder auch Psychedelic Rock aus der Taufe gehoben, dessen Musik »mit ihrer zerfließenden Formlosigkeit den Visionen und Halluzinationen, wie sie unter Drogen hervorgerufen werden«, entsprechen sollte.

Das erste große Trip-Festival »Bay Area Extravaganza« fand im März 1966 statt und wurde unter anderem von Ken Kesey (1935-2001) organisiert. Sein Roman »One flew over the cuckoo's nest« - »Einer flog über das Kuckucknest« gilt als eines der bedeutendsten Zeugnisse der Beat-Generation - das »Irrenhaus« steht stellvertretend für einen reglementierungswütigen Staat, der nicht angepasste Individuen durch »Gehirnwäsche« diszipliniert (10).

Die Drogenfestivals führten zu einem bisher nicht gekannten Massenrausch, wobei der »Summer of Love« 1967 als ein Höhepunkt gilt. » Es war ein schlimmes Jahr. Für alle hat sich '67 viel verändert. Ich würde sagen, 1967 kam es zu einer Explosion der Drogenkultur, wenn es so etwas gibt; sie drang aus dem Untergrund an die Öffentlichkeit, und plötzlich haben alle davon gesprochen«, so Keith Richards, Sänger der Rolling Stones (11).

Als weiteres großes Ereignis folgte 1969 das Woodstock-Festival, an dem auch Jimi Hendrix teilnahm. Die exzentrische Punk-Lady Nina Hagen berichtet in ihrer Autobiographie »That's Why The Lady Is A Punk«, dass sie mit 19 Jahren mit LSD eine »große göttliche Erfahrung« gemacht hat. Man weiß heute, dass überlaute Musik und die mit dem Psychedelic Rock eingeführten Licht-Shows ebenfalls mit bewusstseinserweiternden Erfahrungen einhergehen.

Die psychedelischen Beatles

Psychedelische Musik basierend auf Rauschmittelkonsum wird als Tor zur letzten Weisheit aufgefasst (12). Ihre Texte beschreiben Drogenerlebnisse mehr oder weniger verschlüsselt. Nicht zuletzt die Buchstaben L, S und D in dem Beatle-Song »Lucy In The Sky With Diamonds« weisen auf LSD hin. Von John Lennon, selbst LSD-erfahren, werden farbige LSD-Visionen besungen und deren Bedeutung als Botschaft an die Blumenkinder vermittelt. Lennon selbst hat allerdings bestritten, dass es sich hier um die Beschreibung eines LSD-Trips handelt.

Im Vorwort zu dem Heft »Die psychedelischen Beatles« (13) schreibt Albert Hofmann: »Wenn ich von den Beatles höre, dann ertönt in meinem inneren Ohr sogleich die bezaubernde Melodie von ›Lucy in the Sky with Diamonds‹. Ich weiß nicht, ob dieser Titel wirklich eine Anspielung auf LSD ist. Sicher aber schwingt in diesem Song, so wie ich ihn erlebe, etwas von einem LSD-Trip mit. Mein ›Sorgenkind‹ hat da irgendwie mitgespielt.«

Peter Handke spielt bewusst mit seiner 1999 erschienenen Erzählung »Lucie im Wald mit den Dingsda« auf diesen Titel an, in denen die ›Dingsda‹ als Psychedelika interpretiert werden können. Auch Songs der Rolling Stones lassen auf Drogen-Erfahrungen schließen. Susan Gordon Lydon (geb. 1943), den Rolling Stones nahe stehend und selbst Haschisch, Kokain, LSD und Heroin einnehmend, hat in ihrer Autobiographie »Der lange Weg zurück. Stationen einer Sucht. Bericht einer Überlebenden« über die Hippieszene der sechziger Jahre in den USA berichtet.

Von wesentlichem Einfluss auf die Hippies und die psychedelische Bewegung waren die Werke von Hermann Hesse (1877-1962). Bei der Propagierung von Hesses Werken in den USA spielte Timothy Leary eine wesentliche Rolle: »Vor deiner LSD-Sitzung solltest du ›Siddhartha‹ und ›Steppenwolf‹ lesen«, so war in dem Aufsatz »The Poet of the Interior Journey in Psychedelic Review« über Hesse zu lesen.

Als »Prototyp einer anderen Lebensweise« wurden die von Hesse in seinem Roman »Demian« geschilderten Menschen angesehen, die »paranormale Fähigkeiten und eine gegenseitige, unsichtbare Verbindung entdeckt hatten«. In dem Roman heißt es: »Wir waren von der Mehrheit der Menschen nicht durch eine Grenze getrennt, sondern einfach durch eine andere Art der Wahrnehmung.« Hesse selbst hat nicht Drogenerfahrungen, sondern fernöstliche Weltanschauungen als Basis einer neuen Wahrnehmung be- und mit den berühmten Worten »das ewige Streben des menschlichen Geistes gen Osten, gen Heimat« umschrieben.

Literarische Hauptvertreter der stark durch Drogen beeinflussten Subkultur der Beatnik und der Flower-Power-Bewegung waren William S. Burroughs (1914-1981) mit »Junkie«, »Auf der Suche nach Yage« und »Naked Lunch«, der Lyriker Allen Ginsberg (1926-1997) mit dem Gedicht »Howl« sowie Jack Kerouac (1922-1969) mit dem Roman »On the Road«. Ginsberg nahm erstmals 1959 LSD und berichtete über seinen Eindruck: »Es war unglaublich. Ich lehnte mich zurück, lauschte der Musik und verfiel in eine Art Trancezustand. Ich erblickte in einer Vision jenen Teil meines Bewusstseins, der dauerhaft transzendent und mit dem Ursprung des Universums identisch erschien.«

Rolf-Dieter Brinkmann (1940-1975) hat die amerikanische Szene dem deutschen Publikum zusammen mit Ralf-Rainer Rygulla in dem zum Kultbuch gewordenen Band »Acid« vorgestellt, in dem neben vielen anderen auch Texte von Charles Bukowski, Andy Warhol und Diane di Prima enthalten sind. »The Acid House« des mit »Trainspotting« bekannt gewordenen Engländers Irivine Welsh (geb. 1958) ist eine Sammlung von Kurzgeschichten über das Alltagsleben der englischen Subkultur und hier unter anderem über einen Raver auf LSD-Trip.

Auch der Film nahm sich der Problematik LSD/Psychedelika an. »Chappacua« schildert die amerikanische Gegenkultur der Sechziger. »Easy Rider« (1969) ist ein Biker-Road-Movie der rebellischen Sechziger. Der Film »Naked Lunch« (1991) wurde als Horror-Satire in LSD-typischer Zerroptik nach William S. Burroughs Kultroman gedreht. Auch in der Science-Fiction- Literatur spielt LSD eine Rolle. Zu den Autoren der LSD-Kultur gehören Philip K. Dick, Brian W. Aldiss (»Barfuß im Kopf«) und Robert Heinlein (»Ein Mann in einer Fremden Welt«). Im Roman »Drei Stigmata des Palmer Eldrich« des Amerikaners Philip Kindred Dick

(1928-82), der später selbst LSD konsumierte, kommt ein Mann aus dem fiktiven Planetensystem »Prox« zurück auf die Erde mit der Droge »Chew-Z« (LSD). In den achtziger und neunziger Jahren führen dann die Trips der psychedelischen Drogen nicht mehr in den »Innerspace«, sondern in den Cyberspace. Die so genannte Cyberpunk-Szene wird geprägt durch Werke wie »Neuromancer« von William Gibson und »Schismatrix« von Bruce Sterling.

Politische Zusammenhänge

Nicht vergessen werden sollte: Die Bundesrepublik Deutschland war Ende der sechziger Jahre von Studentenrevolten geprägt, Es kam zur Radikalisierung der linken Bewegung bis hin zur Bildung der RAF. Ein wichtiges Buch, das die Situation der Bundesrepublik in dieser Zeit widerspiegelt, ist der Roman-Essay »Die Reise« von Bernward Vesper. Vesper wurde 1938 als Sohn des NS-Dichters Will Vesper geboren, war Lebensgefährte von Gudrun Ensslin, wird im Februar 1971 zwangsweise in die Psychiatrische Klinik Haar bei München eingewiesen und begeht am 15. Mai 1971 in der Psychiatrischen Universitätsklinik in Hamburg-Eppendorf Selbstmord. Sein Leben stand unter dem Zeichen des damals besonders ausgeprägten Generationenkonflikts.

»Die Reise« ist eine Autobiographie und wurde als ›Nachlass einer ganzen Generation‹ (Weltwoche) bezeichnet. In einem Brief an seinen Lektor schreibt Vesper: »Ich wüsste gern, ob Ihr folgendes Buch machen könnt: Ich arbeite zurzeit an der ersten Hinschrift eines mühsam mit ›Romanessay‹ bezeichneten Textes namens Trip. Es ist die versuchsweise genaue Aufzeichnung eines 24-stündigen LSD-Trips, und zwar sowohl in seinem äußeren wie in seinem inneren Verlauf. Der Text wird dauernd durch Reflexion, Aufzeichnung aus der momentanen Wahrnehmung und so weiter unterbrochen; im gesamten Inhalt erscheint aber deutlich meine Autobiographie und daraus folgend die Gründe, warum wir jetzt aus Deutschland weggehen etc.. Ich will auch Bilder beifügen (eigene) und so weiter, die sich auf Orte und Situationen beziehen (LSD-Zeichnungen) ...«

Vesper selber charakterisierte sein Buch so: »Für mich heißt der Text: Die Reise (was ja Trip zu deutsch ist), weil hier auf verschiedenen Ebenen gereist wird: erstens die reale Erzählebene, die Reise von Dubrovnik nach Tübingen (da wird's enden). Zweitens der Trip München­Tübingen, drittens die Rückerinnerung.«

Das nicht vollendete Werk wurde posthum im Jahre 1977 erstmals veröffentlicht und laut »Spiegel« zum »Kultbuch der Linken«. Vesper spricht in seinem Buch von »Rauschgift. Allein schon diese Bezeichnung, alles verbindet sich damit: Bewusstlosigkeit, Betäubung, Abtöten der Wirklichkeit. Dabei sind wir seit unserer Kindheit betäubt gewesen. Die Droge reißt den Schleier von der Wirklichkeit, weckt uns auf, macht uns lebendig, und macht uns zum ersten Mal unsere Lage bewusst.«

Die durch das Harvard-Projekt ausgelöste Drogenbegeisterung der Studenten, deren soziale Lösung von der Gesellschaft und Hinwendung zu fernöstlichen Lebensanschauungen sowie die Zunahme der Hippie-Bewegung ließen LSD in den USA zu einem gesellschaftlichen Problem werden, zumal die Jugendbewegung sich dort gleichermaßen immer mehr gegen den Vietnamkrieg auflehnte. Es kam zu Horrormeldungen in der Boulevardpresse und nicht immer sachlichen Diskussionen in der Öffentlichkeit. Dieses führte 1966 zum Verbot der psychedelischen Drogen in den USA. Leary wurde verfolgt und wegen illegalen Drogenbesitzes inhaftiert.

Mit dem Verbot von Herstellung und Handel des LSD endete der LSD-Massentrip, zumal sich die psychedelische Bewegung als alternative Lebensform erschöpft hatte. LSD verlor in der Drogenszene an Bedeutung, wenngleich gegenwärtig der LSD-Konsum wieder leicht zunimmt. Vorherrschende Drogen der Jugendszene sind heute jedoch Cannabis-Präparate und Ecstasy.

 

Literatur

  • Hofmann, A.: Vom Mutterkorn zum LSD. Nachtschattenverlag.
  • Schöpf, Cl.: Das wissenschaftliche Werk von Arthur Stoll, Birkhäuser, Basel 1959. Zur Entwicklung der Chemie der Mutterkornalkaloide, Arthur Stoll zum 70. Geburtstag, Angew. Chem. 69 (1957) 1-5.
  • Hofmann, A.: LSD ­ mein Sorgenkind, Die Entdeckung einer »Wunderdroge«, Stuttgart 1979
  • Masters, R. E. L.; Houston, J.: Psychedelische Kunst, München und Zürich 1969
  • Steiner, Cl., Radovan H.: Psychonautische Landkarte. Solothurn 2003.
  • Brugger, I. (Hrsg.): Arnulf Rainer ­ Gegenbilder, Retrospektive, Wien 2000
  • Leary, T.: Politik der Ekstase, Löhrbach
  • Leuner, H. (Hrsg.): Psychotherapie und religiöses Erleben, Ein Symposium über religiöse Erfahrungen unter dem Einfluss von Halluzinogenen, VWB 1996.
  • Newberg, A., D´Aquili E.,, Rause, V.: Der gedachte Gott, Wie Glaube im Gehirn entsteht, München und Zürich 2003
  • Wicke, P., Ziegenrücker, W.: Rock ­ Pop ­ Jazz ­ Folk, Leipzig 1987.
  • Dalton, D., Farren, M. (Hrsg.): The Rolling Stones, In eigenen Worten, Heidelberg 1995.
  • Shapiro, H.: Sky High, Eine Drogenchronik der Populärmusik dieses Jahrhunderts, Löhrbach.
  • Piper, W. (Hrsg.): Die psychedelischen Beatles, Löhrbach 2001.

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Der Autor

Professor Dr. Peter Nuhn studierte Pharmazie von 1955 bis 1960 in Leipzig. 1964 promovierte er mit einer Arbeit zur »Synthese und Spaltung von Selenoglykosiden«. Nuhn habilitierte sich 1970, bevor er 1975 die Dozentur für Naturstoffchemie an der Sektion Biowissenschaften der Universität Leipzig erhielt. 1980 wechselte er an die Sektion Pharmazie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, nachdem er den an ihn ergangenen Ruf auf eine Professur für Pharmazeutische Chemie angenommen hatte. Hier war Nuhn bis zu seinem Ausscheiden im Sommersemester 2003 als Hochschullehrer tätig. Von 1990-1991 war Nuhn Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, von 1991-2002 geschäftsführender Direktor des Institutes für Pharmazeutische Chemie. Seine Forschungsgebiete umfassten die Entwicklung von Hemmstoffen von Enzymen des Phospholipid- und des Arachidonsäuremetabolismus sowie die Synthese und biophysikalische Charakterisierung von Phospho- und Glykolipiden. Seine wissenschaftlichen Arbeiten hat Professor Nuhn in 150 Originalarbeiten und 40 Übersichtsartikeln niedergelegt. Nuhn ist nicht nur durch die Mitwirkung an verschiedenen Fachbüchern, Monographien und Lexika, sondern vor allem durch seine Lehrbücher »Naturstoffchemie« und »Molekulare Wirkungsmechanismen von Pharmaka« bekannt geworden.

 

Anschrift des Verfassers:
Professor Dr. P. Nuhn
Martin-Luther-Universität
Fachbereich Pharmazie
Institut für Pharmazeutische Chemie
Wolfgang-Langenbeck-Straße 4
06120 Halle

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Beitrag erschienen in Ausgabe 22/2005

 

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